Pfarre Eisenstadt spendete Ukraine Medikamente und 10.000 Euro
Nächstenliebe
Pfarrer Lorenz Voith koordiniert Unterstützung für Krankenhaus und Erzdiözese in Lemberg. Der erste Teil der Aktion ist abgeschlossen – eine Fortsetzung folgt.
Bei der Übergabe der Spenden: Propstpfarrer Lorenz Voith, Pastoralassistent Fred und Fahrer Stephan.
© zVg Pfarre
Mit Medikamenten, Hygieneartikeln und einer Spendensumme von 10.000 Euro unterstützt die Propstpfarre Eisenstadt das katholische Krankenhaus Sheptytsky und die griechisch-katholische Erzdiözese in Lemberg (Lviv). Pfarrer und Bischofsvikar Lorenz Voith dankt in einer Aussendung allen Spenderinnen und Spendern für ihre Hilfsbereitschaft.
Obwohl die Aktion laut Voith nur wenig beworben wurde, sei die Spendenbereitschaft groß gewesen: „Ich bin dankbar dafür! Die Zivilbevölkerung in der Ukraine lebt zwischen Angst, Verlust und Solidarität.“ Am 26. März übernimmt ein Bus aus der Ukraine die Hilfsgüter – insgesamt 13 Kartons mit Medikamenten und Hygieneartikeln. Zusätzlich gehen Geldspenden, auch von Großspendern, an soziale Projekte vor Ort.
Kirche hilft trotz Krieg: Aktion wird fortgesetzt
Erzbischof Ihor Voznyak und Krankenhaus-Direktor Andriy Lohin danken für die Solidarität aus dem Burgenland. „Damit können wir besser auf die Herausforderungen reagieren“, so Voznyak. Voith betont: „Wir dürfen in unserer Solidarität mit der Ukraine nicht nachlassen.“
Die Winterhilfsaktion soll in den kommenden Monaten fortgesetzt werden. Pater Voith, der seit 25 Jahren enge Kontakte zur Ukraine pflegt, war bereits mehrfach vor Ort und ist mit den Redemptoristen im Land eng verbunden: „Gerade das katholische Krankenhaus begleitet viele traumatisierte Menschen – jede Hilfe zählt.“