Silvia Lehner: Abstraktion mit einem Hauch Burgenland
Neue Ausstellung
Am 5. Mai präsentiert die Künstlerin Silvia Lehner aus Großhöflein ihre neuesten Werke. Unter dem Motto „Freie Sicht“ erwartet die Besucherinnen und Besucher eine Welt der Farben und Emotionen. Warum Kunst für die Großhöfleinerin Freiheit bedeutet, hat sie BVZ-Reporter Daniel Freismuth bei einem Besuch in ihrem Atelier erzählt.
Silvia Lehner in ihrem Großhöfleiner Atelier. Am 5. Mai präsentiert sie hier im alten Badhaus in Großhöflein ihre neuesten Werke.
© zVg Stefan Mang
Pinsel, eine Farbpalette an Acrylfarben und Eindrücke aus ihrem Leben: Mehr braucht die Großhöfleinerin Silvia Lehner nicht, um zu entspannen. Auf ihren Leinwänden lässt sie ihren Gedanken freien Lauf und schafft so abstrakte Bilder mit einem Hauch von Burgenland. An oberster Stelle steht bei ihr die Freiheit: „Das Schöne an der Kunst ist, dass ich meine Freiheit ausleben kann und es keine Regeln gibt. Keiner sagt was richtig oder falsch ist.“. Genau das Gegenteil hat sie schon oft miterlebt. Unter anderem in ihrer Schulzeit, wo sie mit diesen Richtlinien konfrontier war. „Mir wurde zum Beispiel gesagt, der Sonnenaufgang muss orange sein und nicht lila. Aber das stimmt nicht. Kunst ist die Freiheit, sich zu entfalten und es so zu zeichnen, wie es sich im eigenen Kopf abspielt.“, erzählt die Künstlerin.
© zVg Edith Schindler
Als Autodidaktin angefangen, bald Preise gewonnen
Schon als Kind hat sie die Malerei fasziniert. Aufgewachsen in Schützen am Gebirge (Eisenstadt-Umgebung), hat Silvia Lehner bereits in der Volksschule regelmäßig bei Malwettbewerben Preise gewonnen. Über eine professionelle Kunstausbildung auf einer Kunstuniversität hat die Großhöfleinerin nie nachgedacht. Stattdessen hat sie sich das Wissen zur abstrakten Malerei selbst angeeignet. „Die Kunst hat mich nie losgelassen. Auch nach meiner Ausbildung zur Diplomkrankenschwester. Zuerst habe ich Bilder für meine Familie und Freunde gemalt und dann wurde es immer mehr.“, schildert Lehner. Seit mittlerweile 25 Jahren, ist das Malen nun ein fixer Bestandteil ihres Lebens. Das Talent zum Malen liegt ihr in den Genen. Auch ihre Mutter und ihr Onkel haben über viele Jahre hinweg ihre Bilder bei Vernissagen ausgestellt.

© zVg Edith Schindler
Die Gedanken auf die Leinwand bringen
Ihre Materialien sind Acrylfarben, Kreide, Kohle und manchmal auch Sprays. Dabei verwendet Silvia Lehner immer positive Farbenmischungen – von Pink bis hin zu Königsblau. Sie verarbeitet dabei sowohl ihre guten als auch schlechten Gedanken. Inspirationen holt sie sich direkt vor ihrer Haustür, wie die Großhöfleinerin erläutert: „In meinen Bildern sieht man oft die Spiegelung des Wassers, vom Himmel. Man sieht die burgenländischen Häuser und Blumenwiesen. Das Burgenland hat einfach so eine schöne Natur und Vielfalt.“
Die Werke von Silvia Lehner waren schon auf vielen Vernissagen ausgestellt: Im Burgenland unter anderem im Kremayrhaus in Rust oder auch in der Weinbar von Billa Corso in den Wiener Ringstraßen-Galerien im 1. Bezirk. Momentan sind ihre Bilder auch in einer weltweit führenden amerikanischen Online-Kunstgalerie zusehen. Im Zuge dieser Ausstellung hat sie auch ein Bild in die USA verkauft: „Unglaublich aber wahr. Vor einiger Zeit habe ich ein Bild nach Chicago verkauft.“

© zVg Edith Schindler
Einladung zur Ausstellung am 5. Mai
Auch im Burgenland steht schon die nächste Vernissage von ihr am Programm. Am 5. Mai präsentiert sie im alten Badhaus in Großhöflein ihre neuesten Werke. „Freie Sicht“ – so lautet das Motto: „Die Leute sollen die Freiheit haben, ihre eigene Sicht auf meine Bilder zu betrachten.“, erzählt die Künstlerin. Ihre Bilder und weitere Informationen zur Ausstellung gibt es auf ihrer Website www.silvialehner.com.