Architektur-Auszeichnung für „haus sz“ in Wulkaprodersdorf

Streckhof NEU

Ein modernes Haus, das den traditionellen Streckhof neu denkt: Das „haus sz“ von Thomas Kügerl und Birgit Szuppin erhielt beim Architekturpreis des Landes Burgenland 2025 eine Anerkennung. Die Jury lobte den sensiblen Umgang mit regionaler Baukultur.

Architekt und Bauherr Thomas Kügerl schuf mit Birgit Szuppin das Wohnhaus haus sz, für das die Jury den Preis ausstellte.

Architekt und Bauherr Thomas Kügerl schuf mit Birgit Szuppin das Wohnhaus haus sz, für das die Jury den Preis ausstellte.

© zVg LMS, DANIEL FENZ

Das Burgenland hat seine besten Bauprojekte des Jahres ausgezeichnet – und ein Wohnhaus aus Wulkaprodersdorf zählt zu den prämierten Beispielen: Das „haus sz“ von Architekt Thomas Kügerl und Bauherrin Birgit Szuppin wurde beim Architekturpreis des Landes Burgenland 2025 mit einer Anerkennung geehrt.

Moderner Streckhof mit burgenländischem Charakter

Die Jury würdigte das Projekt als „gelungene Umsetzung des Typus Streckhof inklusive Neuausformulierung durch Verwendung moderner Materialien“. Damit gelinge dem Entwurf der Spagat zwischen Tradition und zeitgemäßer Architektur – ein Thema, das in den burgenländischen Gemeinden zunehmend an Bedeutung gewinne.

Architektur-Auszeichnung für „haus sz“ in Wulkaprodersdorf

© zVg Architekturraum Burgenland

Das Wohnhaus greife die typische, langgestreckte Form des Streckhofs auf, interpretiere sie jedoch neu – mit klarer Linienführung, offener Raumgestaltung und modernen Baustoffen. So entstehe ein Gebäude, das sich harmonisch in die dörfliche Umgebung einfügt, ohne historisierend zu wirken.

Preis für Baukultur mit Weitblick

Seit 2002 vergibt das Land Burgenland den Architekturpreis im Zweijahresrhythmus. Ziel ist es, herausragende Beiträge zur zeitgenössischen Architektur zu würdigen und die Auseinandersetzung mit der regionalen Baukultur zu fördern.

Architektur-Auszeichnung für „haus sz“ in Wulkaprodersdorf

© zVg Architekturraum Burgenland

Der Preis wurde im Lisztzentrum Raiding überreicht. Insgesamt wurden 20 Projekte eingereicht, zwei erhielten den Hauptpreis und zwei eine Anerkennung. Die Jury – mit namhaften Architektinnen und Architekten wie Bernado Bader, Anna Wickenhauser und Hans Gangoly – bewertete die Einreichungen nach Kriterien wie architektonische Qualität, Ortsbezug und Innovationsgrad.