Dreifach-Sieg für Mörbisch beim HolidayCheck Award 2025
Tourismus-Hotspot
Die drei besten Hotels des Landes finden Gäste aus nah und fern in Mörbisch - so zumindest das Ergebnis der Urlaubsplattform holidaycheck.de. Die Pension Weinhof Kranixfeld-Fischl schaffte es sogar im Österreich-Trend der beliebtesten Unterkünfte auf Platz 8.
Die Pension Weinhof Kranixfeld-Fischl Mörbisch ist laut einer großen Urlaubsplattform die beliebteste Unterkunft des Landes und sogar in den Top-Ten Österreichs.
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„Mir sind fast die Augen rausgefallen“, konnte Monika Fischl es kaum glauben, als sie ihre Pension an der Spitze des Rankings wiederfand. „Bei der Nachricht, dass wir es in die Top-Ten geschafft haben, war die Freude natürlich riesig. Aber mit dem ersten Platz habe ich nicht gerechnet. Was für eine schöne Überraschung!“
Die Rede ist vom HolidayCheck Award 2025, den die gleichnamige deutsche Urlaubsplattform jedes Jahr für die beliebtesten Hotels und Pensionen vergibt. Das Landesranking führten dabei drei Mörbischer Betriebe an. Beliebteste Unterkunft des Landes darf sich nun die Pension Weinhof Kranixfeld Fischl nennen. Sogar im wintertouristisch dominierten Österreich-Ranking schaffte es das typisch pannonische Gästehaus mit Platz acht - als eines von nur zwei Unterkünften ohne Skilift in der Nähe.
„Die Pension Weinhof Kranixfeld Fischl besticht durch ihre herzliche Atmosphäre und traumhafte Lage in Mörbisch. Die Gäste loben das liebevoll zubereitete Frühstück mit hausgemachten Schmankerln und die hervorragenden Weine des Hauses“, schreibt die Urlaubsplattform in ihrem Ranking über den Weinhof Kranixfeld-Fischl. Damit sei die Pension in Mörbisch „gleichermaßen ideal für Wein- und Naturliebhaber“ - bekanntlich gemeinsam mit der Rad-Infrastruktur die zwei Hauptargumente für Urlaub im Burgenland.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit dem Winzerhof Schindler und dem Privathotel das Schmid gleich zwei weitere Betriebe aus Mörbisch.
„Wir schauen darauf, dass sich die Gäste wohl fühlen“
Gastgeberin Monika Fischl, die mit Ehemann Andreas, Schwiegervater Martin und ihren beiden Söhnen ein Weingut mit 10 Hektar Anbaufläche und die Pension betreibt, führt die positiven Kundenbewertungen, die ihr den Award eingebracht haben, auf ihr „Rundum-Service“ zurück. „Wenn wir auf Urlaub sind, freuen wir uns ja auch, wenn alles passt und für alles gesorgt wird. So wollen wir das auch unseren Gästen bieten“, betont die „Zuagroaste“ Salzburgerin.

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Im Sommer sind es vor allem die Festspielgäste, die in ihre Pension kommen. Wer ein Zimmer sucht, muss sich hier schon recht früh darum bemühen. „Ansonsten sind es im Sommer vor allem Badegäste, zum Radfahren ist es im Juli und August vielen Gästen zu heiß“, so Fischl. Der frühe Saisonstart mit dem Anradeln im März habe ihr im Vorjahr ein besonders langes und gästereiches Jahr beschert. „Heuer fällt Ostern aber an den spätestmöglichen Termin“, die Radsaison könnte heuer also erst etwas später so richtig anrollen.
Das Zauberwort im Tourismus: Saisonverlängerung
Die Rad-Touristen kommen meist in der Vor- und Nachsaison in großen Zahlen, was ihr sieben Monate lang eine gute Auslastung beschert - und natürlich viel Arbeit. „Sieben Monate lang habe ich keinen freien Tag gehabt. Zum Glück packt die ganze Familie fleißig an, auch meine zwei Burschen“, schildert sie ihren arbeitsreichen Alltag, den man sich ohne Liebe für den Tourismus und die Gäste wohl kaum antut.

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Apropos Familienbetrieb: Der älteste Sohn von Familie Fischl, Tobias, lernt gerade in Klosterneuburg das Winzerhandwerk und soll einmal das Weingut übernehmen. „Dann braucht er nur mehr eine Frau zu finden, die dann die Pension weiterführt“, scherzt sie nicht ohne einen gewissen Ernst.
Wein als perfekter Urlaubsbegleiter
Wie der Burgenland Tourismus nicht müde wird zu betonen, ist der größe Frequenzbringer im Burgenland neben Natur und Kultur der Wein. Im Weinhof Kranixfeld Fischl bringt man all das unter ein Dach, was vermutlich auch zum Erfolg beigetragen hat - selbiges gilt auch für die zweitbeliebteste Unterkunft im Burgenland, den Winzerhof Schindler.
Während bei der angestrebten Saisonverlängerung die Klimaerwärmung mit kürzeren und milderen Wintern den rot-goldenen Touristikern sogar in die Karten spielen, gibt es aber auch einige Probleme an der grundsätzlich vielgelobten Idee. Beim Winterwunder Mörbisch habe Fischl etwa zahlreiche Anfragen von Stammgästen bekommen und sogar extra ihre Pension nochmals für ein Wochenende aus dem Winterschlaf geholt, berichtet Fischl. Aber: „Die Gäste kommen am Wochenende und wir müssten die ganze Woche heizen, damit die Zimmer nicht auskühlen.“ Das sei nicht gerade wirtschaftlich, weshalb sie auch nur ein Wochenende im Dezember ihre Zimmer öffnete.