Großer Forschergeist in Eisenstadt
Wissens-Campus
Mehr als 300 Kinder entdecken bei der diesjährigen Kinder-Hochschule an der Pädagogischen Hochschule in Eisenstadt die Welt der Wissenschaft. Drei Tage lang stehen Themen wie Nachhaltigkeit, Technik und erstmals auch die burgenländische Mehrsprachigkeit im Mittelpunkt.
Landesrätin Daniela Winkler und PPHB-Rektorin Sabine Weisz schauten den begeisterten Kindern bei der KinderHochSchule über die Schultern.
© Foto: Büro LRin Winkler/ Novak, Christoph Novak Photography
Von 7. bis 9. Juli 2026 öffnet die Private Pädagogische Hochschule Burgenland in Eisenstadt ihre Türen für über 300 Burschen und Mädchen im Alter von sechs bis elf Jahren. Im Rahmen eines dreitägigen Programms bietet die Hochschule den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in zahlreichen Seminaren tiefere Einblicke in Naturwissenschaft, Technik, Medien, Kunst, Wirtschaft und Nachhaltigkeit. Die Veranstaltung wird vom Land Burgenland gefördert.
Bildungslandesrätin Daniela Winkler stattete der Veranstaltung am Mittwoch einen Besuch ab und zeigte sich erfreut: „Interesse und Neugierde sind wertvolle Grundlagen für eine erfolgreiche Entwicklung und den weiteren Bildungsweg von Kindern, und das macht die KinderHochSchule zu einer ausgesprochen wertvollen Veranstaltung. Das Programm trifft mit seinem breiten Angebot, das nun auch die im Burgenland gelegte Mehrsprachigkeit umfasst, genau den Geschmack der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“
Eine Besonderheit im heurigen Jahr ist das neue Format „Kinder-Hochschule mehrsprachig“. Es verbindet digitale Medienarbeit mit den traditionellen Sprachen des Burgenlandes. In den digitalen Medienwerkstätten in Eisenstadt und Oberwart lernen die Kinder spielerisch Burgenlandkroatisch, Ungarisch sowie Burgenland-Romani. Dabei gestalten sie ein digitales, mehrsprachiges Bilderbuch und produzieren ein viersprachiges Video.
Zusätzlich experimentieren die Kinder mit UV-Licht, erforschen Bienen und lernen bei einem Projekt der Österreichischen Nationalbank den richtigen Umgang mit Geld. Beim Seminar „Change Maker“, einer Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien und der Hochschule Burgenland, entwickeln die Nachwuchsforscher eigene Produktideen für ökologische Herausforderungen.
Der traditionelle Höhepunkt der Projekttage ist die Sponsion am Donnerstag. Bei einem „Markttag“ verkaufen die Kinder zuerst ihre selbst entwickelten Produkte an eigenen Ständen. Danach legen die jungen Forscherinnen und Forscher ein feierliches Gelöbnis ab, immer neugierig zu bleiben, und erhalten vom Rektorat das Diplom „Superheld der Wissenschaft“. Damit geht das dreitägige Entdecken und Forschen erfolgreich zu Ende.