Loipersbach und Hrvati: Siegesrausch vs. totaler Startfrust

1. klasse mitte

Die SPG Hrvati kassiert beim 0:8 gegen das im Rausch spielende Loipersbach die bitterste Niederlage des Saisonstarts. Nach drei Runden gibt es noch keinen Punkt.

SPG Hrvati steckt nach drei Spielen tief in der Krise – beim 0:8 gegen Loipersbach war kaum Gegenwehr zu erkennen. Gästespieler Sandro Sedlatschek trug sich hingegen zweimal in die Schützenliste ein.

SPG Hrvati steckt nach drei Spielen tief in der Krise – beim 0:8 gegen Loipersbach war kaum Gegenwehr zu erkennen. Gästespieler Sandro Sedlatschek trug sich hingegen zweimal in die Schützenliste ein.

© Bernhard Fenz

Noch vor wenigen Monaten beendete SPG Hrvati die vergangene Saison auf dem respektablen sechsten Platz der 1. Klasse Mitte. Nun, nach drei Runden der neuen Spielzeit, hat sich das Bild dramatisch gewandelt: null Punkte, 0:11 Tore und eine 0:8-Niederlage gegen Loipersbach, die selbst Trainer Denis Glavina keine Worte ließ: „Das Spiel war eindeutig – Loipersbach war klar besser. Die Einstellung passte nicht und im Spiel gelang uns auch nichts." Erschwerend hinzu kommen zwei fehlende Stammkräfte.

Dabei sah der Saisonstart auf dem Papier gar nicht so dramatisch aus. Gegen Nikitsch (0:1) und gegen Raiding (0:2) verlor Hrvati jeweils knapp, kleine Fehler entschieden über die Niederlagen. Gegen Loipersbach aber war das Bild von Beginn an eindeutig. Nach einem Standard traf Sandro Sedlatschek zum 1:0, Marco Hodosi erhöhte in der 38. Minute auf 2:0. Ab dem 3:0 in der 59. Minute hagelte es Tore – und nach Rot gegen David Grubits aufgrund einer Tätlichkeit in der 64. Minute gab Hrvati jegliche Gegenwehr auf.

Loipersbach-Coach Markus Schmidt: „Wenn wir noch effizienter mit unseren Chancen gewesen wären, hätten wir auch 12 bis 15 Tore schießen können." Besonders freute ihn Felix Bronkhorst – ein 15-jähriger Spieler, der in der 80. Minute eingewechselt wurde und fünf Minuten später das 7:0 erzielte. Es war erst sein zweiter Einsatz für die Kampfmannschaft, und gleich da gelang ihm sein erster Treffer. „Die vielen verschiedenen Torschützen bestätigen unsere Qualität als Kollektiv", so Schmidt.

Für Hrvati zählt nun nur noch eine Reaktion auf den bitteren Start. „Wir können uns nur auf die zukünftigen Partien konzentrieren – der Kader sollte wieder vollständig sein und das wird ein komplett anderes Spiel", kündigt Glavina an.