Loipersbach: Neues Kapitel mit Markus Schmidt als Chefcoach

1. klasse mitte

Markus Schmidt heißt der neue Trainer des SV Loipersbach – ein erfahrener Mann mit klarem Plan für den jungen Kader.

Markus Schmidt übernimmt das Traineramt beim SV Loipersbach – der erfahrene 48-Jährige setzt auf Spielerentwicklung und will den jungen SVL-Kader nach vorne führen.

Markus Schmidt übernimmt das Traineramt beim SV Loipersbach – der erfahrene 48-Jährige setzt auf Spielerentwicklung und will den jungen SVL-Kader nach vorne führen.

© Gernot Heinzlmayer

Kaum ist die alte Saison vorbei, schlägt der SV Loipersbach schon das nächste Kapitel auf: Mit Markus Schmidt steht der Nachfolger von Manfred Schaffer fest. Der 48-Jährige ist ein langjähriger Profikicker und war zuletzt sechs Jahre bei der FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach tätig – stets mit dem Fokus auf Spielerentwicklung.

Genau das soll auch in Loipersbach, wo er mit seiner Familie lebt, im Mittelpunkt stehen: „Uns steht ein junger, äußerst engagierter und mit vielen Talenten gespickter Kader zur Verfügung. Ich freue mich ungemein auf die Aufgabe und hoffe, dass wir sehr bald weiter vorne in der Tabelle der 1. Klasse mitreden können."

Die abgelaufene Saison schloss die junge SVL-Truppe unter Manfred Schaffer mit 38 Punkten auf Platz zehn ab – mit Tuchfühlung zur oberen Tabellenhälfte. Genau dort will Schmidt ansetzen: „Der allergrößte Teil des Kaders hat durchaus das Potenzial, in dieser Klasse vorne mitzuspielen. Ob auch der nötige Aufwand betrieben wird, wird sich zeigen. Auf alle Fälle möchte ich weitergeben, was ich weiß, und wieder Spaß am Trainingsplatz und auf der Trainerbank haben – der kam zuletzt ein bisschen zu kurz."

Personell bringt der Umbruch auch Bewegung: Bei Krisztian Földes und Milan Csicsvari stehen die Zeichen auf Abschied. Eine erfreuliche Nachricht gibt es hingegen mit Blick auf die Offensive: Eigenbauspieler Luca Sedlatschek, den Schmidt bereits bei den Mattersburg Amateuren trainierte, kehrt in den Trainingsbetrieb zurück und soll für zusätzliche Qualität sorgen. „Wenn die Spieler den nötigen Aufwand und die nötigen Opfer bringen, werden wir uns rasch entwickeln, davon bin ich überzeugt. In naher Zukunft sollten wir schon vorne mitspielen – diesen Anspruch wollen wir an uns selbst haben", gibt sich der neue SVL-Coach kämpferisch.