Paukenschlag beim SV Loipersbach

1. Klasse Mitte

Beim SVL wird das Trainerteam Vogler/Amminger durch Manfred Schaffer ersetzt.

Das Betreuerduo Marko Amminger (l.) und Richard Vogler wird zukünftig nicht mehr mit den Loipersbacher Youngsters jubeln. Ein Grund der Trennung war, dass Marko Amminger aufgrund seiner Afrika-Projekte bis Mitte August nicht als Trainer verfügbar gewesen wäre und danach seine zeitlichen Ressourcen für den Fußball noch nicht klar sind.

Das Betreuerduo Marko Amminger (l.) und Richard Vogler wird zukünftig nicht mehr mit den Loipersbacher Youngsters jubeln. Ein Grund der Trennung war, dass Marko Amminger aufgrund seiner Afrika-Projekte bis Mitte August nicht als Trainer verfügbar gewesen wäre und danach seine zeitlichen Ressourcen für den Fußball noch nicht klar sind.

© Alfred Wagentristl

Der SV Loipersbach sorgte Anfang der Woche mit einer Pressemeldung für Aufsehen: „Im Fußball ist es oft so, dass unpopuläre Entscheidungen getroffen werden oder getroffen werden müssen. So teilen wir hier offiziell mit, dass der Sportverein Loipersbach und unser Trainerteam Marko Amminger und Richard Vogler getrennte Wege gehen.“

Im ersten Augenblick eine schwer nachvollziehbare Meldung, weil die beiden Trainer in der letzten Saison, nach Meinung aller Beteiligten, eine Monsterherausforderung gemeistert haben und schlussendlich zum Saisonende eine aus ausschließlich (!) einheimischen Spielern bestehende Mannschaft gar zu einem 6:1-Triumph über Piringsdorf geführt haben.

Ein Grund der Trennung war, dass Marko Amminger aufgrund seiner Afrika-Projekte bis Mitte August nicht als Trainer verfügbar gewesen wäre und danach seine zeitlichen Ressourcen für den Fußball noch nicht klar sind.

Loipersbachs Sportvorstand Peter Aufner zum Trainerwechsel: „Ich möchte mich nochmals recht herzlich bei Marko und Richi bedanken, dass sie dieses Abenteuer mit uns gewagt und positiv beendet haben. Danke für ihre Energie, ihre Leidenschaft und ihr Engagement. Sie waren, sie sind und sie bleiben hoffentlich weiterhin Teil unserer SVL-Familie.“

Richard Vogler betont, dass „wir in bestem Einvernehmen auseinandergegangen sind. Die Gründe für die Trennung sind für mich absolut nachvollziehbar. Einer davon ist auch, dass wir bei den Vorstellungen für den neuen Kader einfach nicht zusammengekommen sind“, so Vogler, der auf eine erfolgreiche Saison zurückblickt. „Wir – das Trainerteam, die Funktionäre und der gesamte Verein – haben die Basis für eine aussichtsreiche Zukunft des Vereins mit vielen einheimischen Spielern geschaffen. Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, und für das tolle Jahr beim SVL.“

Für Amminger geht es nach Tansania

Auch Marko Amminger, der ebenfalls Loipersbacher ist und für den die Entwicklung und die Förderung der „Eigenbau-Talente“ immer ganz oben stand bilanziert äußerst zufrieden: „Es war ein tolles Jahr 'zuhause' und ich bin dankbar, dass ich nochmals, jetzt mit Richi gemeinsam, Trainer in Loipersbach sein durfte. Ich bin stolz, dass wir in diesem Jahr sportlich eine Grundlage gelegt haben, damit man in Loipersbach auch die nächsten Jahre guten Fußball mit vielen einheimischen Spielern sehen kann. Wir übergeben eine intakte, junge und willige Mannschaft, das stimmt mich äußerst positiv für die Zukunft der Blau-Weißen. Ich wünsche dem Verein, den Spielern und der gesamten SVL-Familie alles Liebe und Gute. Ich darf mich jetzt diesem Sommer (für mich) wichtigeren Dingen als dem Fußball widmen. Ich freue mich auf die Reise zu unserem Waisenprojekt nach Tansania und die Besteigung des höchsten Berges von Afrika, dem Kilimanjaro. Danach werde ich schauen, ob und wie der Fußball in meine neue berufliche Situation passt.“

Der neue Loipersbach-Trainer wird Manfred Schaffer . Der 36-jährige Piestinger ist in der 1. Klasse kein Unbekannter. Von 2023 bis 2024 war er an der Seitenlinie des SC Kroatisch Geresdorf tätig. Seit Ende Oktober 2024 trainierte er, sportlich erfolgreich, den ASKÖ Neutal in der 2. Liga Mitte.