Schullers Rückkehr als Weppersdorf-Coach ins Derby mit Tschurndorf

1. Klasse Mitte

Runde sechs bringt ein besonderes Derby: Tabellenführer Weppersdorf trifft auf Tschurndorf – für Trainer Lorandt Schuller ein Wiedersehen mit seiner alten Wirkungsstätte. Auch die übrigen Spiele versprechen Spannung im Titelrennen und Tabellenkeller.

Weppersdorf Coach Lorandt Schuller ist bereit für ein Wiedersehen.

Weppersdorf Coach Lorandt Schuller ist bereit für ein Wiedersehen.

© Martin Ivansich

Das sind alle Spiele im Überblick

Freitag, 19.30 Uhr: Weppersdorf - Tschurndorf, Unterfrauenhaid - Raiding, Stoob – Nikitsch/Kroatisch Minihof. Samstag, 15.30 Uhr: SPG Rabnitztal - Loipersbach; 17 Uhr: Hrvati - Antau, Forchtenstein - Mannersdorf. Sonntag, 16 Uhr: Unterpullendorf - Kroatisch Geresdorf, Dörfl - Neckenmarkt.

Wenn Tabellenführer Weppersdorfam Freitag gegen Tschurndorf antritt, steht mehr als nur ein einfaches Ligaspiel an. Es ist das Derby zweier Teams mit Geschichte – und für Weppersdorf-Trainer Lorandt Schuller ein ganz besonderes Wiedersehen. Vor rund 16 Jahren coachte er selbst den heutigen Gegner. „Das Derby gab es schon lange nicht mehr, und Tschurndorf wird sicher alles in die Waagschale werfen. Wir sind zwar Favorit, aber in einem Derby zählt das nicht. Beide Teams geben immer ein paar Prozent mehr“, so Schuller, der bereits vier Mal als Tschurndorf-Trainer an der Seitenlinie dieses Duells stand. Nun kehrt er als Coach des Ligaprimus zurück – ein emotionales Spiel ist garantiert.

Verfolgerduelle und Kellerkämpfe

Ebenfalls viel Spannung verspricht das Derby zwischen Unterfrauenhaid und Raiding. Beide Mannschaften kennen sich gut, zuletzt siegte Unterfrauenhaid in einem Vorbereitungsspiel klar mit 7:1. Doch Trainer Gregor Lissl warnt: „Raiding ist Tabellenzweiter und stark. Wir werden wieder alles auf Sieg setzen, auch wenn uns einige Spieler fehlen.“ Raiding-Coach Toni Drabeck hält dagegen: „Wir verstecken uns nicht. Mein Team wird alles daran setzen, den Sieg einzufahren.“

Forchtenstein, aktuell Dritter, empfängt am Samstag Mannersdorf. „Es wird eine andere Partie als zuletzt in Neckenmarkt – wir wollen mit einem guten Tag drei Punkte holen und vorne dranbleiben“, erklärt Trainer Ronald Spuller. Sein Gegenüber Janos Imre sieht sein Team in der Pflicht: „Wir möchten mindestens einen Punkt holen und die Fehler vom letzten Wochenende ausbessern.“

Auch im Tabellenkeller geht es heiß her: Neckenmarkt gastiert in Dörfl und will endlich die ersten Punkte holen. „Wir dürfen die Hinrunde nicht mit null Punkten beenden“, fordert der Sportliche Leiter Daniel Bohacsek schon einmal präventiv.

Währenddessen hofft Antau gegen die aufstrebende Crew der SPG Hrvati auf einen Befreiungsschlag, wobei Offensivkraft Fatih Satilmis fraglich ist. Hrvati, zuletzt zwei Mal siegreich, reist mit viel Selbstvertrauen an. „Wir sind gut drauf und wollen die Serie fortsetzen“, so Obmann Mark Domnanovich.

Auf die SPG Rabnitztal, die zuletzt gegen Mannersdorf überraschte, wartet Loipersbach. Beide Teams gehen selbstbewusst in die Begegnung – Rabnitztal setzt auf Moral und Disziplin, Loipersbach vor allem auf Konstanz.

Komplettiert wird die Runde durch das Duell Unterpullendorf gegen Kroatisch Geresdorf, bei dem beide Seiten mit Optimismus in die Partie gehen, die Gäste vor allem nach dem Stoob-Sieg gestärkt auftreten.

Apropos Stoob: Das noch punktelose Schlusslicht trifft auf die SPG Nikitsch/Kroatisch Minihof, die noch dazu in starker Form auftritt. „Wir dürfen uns ja nicht einschüchtern lassen“, betont Stoob-Trainer Alfred Wagentristl im Vorfeld der Freitags-Begegnung.