Unterfrauenhaid stockt auf

1. Klasse Mitte

Nach einem personellen Umbruch blickt der SC Unterfrauenhaid mit neuem Schwung und viel Teamgeist auf die kommenden Aufgaben.

Gemeinsam abseits des Platzes: Der SC Unterfrauenhaid stärkt beim Padel-Tennis den Teamgeist für die Rückrunde.

Gemeinsam abseits des Platzes: Der SC Unterfrauenhaid stärkt beim Padel-Tennis den Teamgeist für die Rückrunde.

© Falk

Nach den zuletzt bekannt gegebenen Abgängen von Thomas und Nico Langer, Roman Pieler, Robert Nosal und Viktor Kozo hat der SC Unterfrauenhaid in der Winterpause gezielt nachgelegt. Mit Marco Roszenich (Lackenbach), David Döldvasrszki (Draßmarkt), Patrik Horvath (Neutal), Mark Nemeth (Güssing) und Dániel Török aus Ungarn konnte man einen starken Mix aus jungen, entwicklungsfähigen und erfahrenen Führungsspielern verpflichten.

Trainer Jürgen Eidler zeigt sich zufrieden: „Mit den Neuverpflichtungen sind wir sehr glücklich. Das passt spielerisch und auch vor allem charakterlich perfekt.“ Vor allem in der Defensive und auf den Außenbahnen erhofft man sich durch die Neuzugänge mehr Stabilität und Durchschlagskraft. Innenverteidiger Patrik Horvath überzeugte bereits in den ersten Vorbereitungsspielen als Ruhepol in der Abwehr, während der 20-jährige Dániel Török mit mehreren Treffern früh auf sich aufmerksam machte.

Auch im zentralen Mittelfeld soll Mark Nemeth für zusätzliche Balance sorgen. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass alle Neuzugänge regelmäßig am Training teilnehmen und so rasch ins Team integriert werden.

Die Vorbereitung läuft mittlerweile auf Hochtouren. Neben Einheiten in der Kunstrasenhalle in Ritzing sorgte ein gemeinsamer Ausflug zum Padel-Tennis und Badminton im Smash Haus in Lanzenkirchen für Abwechslung und Teamgeist, nachdem wetterbedingt ein Training abgesagt werden musste. Auch sportlich präsentiert sich Unterfrauenhaid in guter Form: Nach einem 7:5-Erfolg gegen Oberloisdorf folgte zuletzt ein überzeugender Sieg gegen Oggau, bei dem unter anderem Marco Lohr und Neuverpflichtung Dániel Török jeweils dreifach trafen.

Als aktueller Tabellenachter will der SC Unterfrauenhaid in der Rückrunde noch einmal angreifen. „In der Rückrunde haben wir nichts zu verlieren und werden nochmal aufzeigen“, gibt Eidler die Richtung vor.