Die Wundertüte
1. Klasse Nord
Der ASV Zurndorf könnte diese Saison eine andere Rolle spielen und oben mitmischen.
Andreas Bauer hat seine Karriere als Spieler beendet.
© Christopher Schneeweiß
Nachdem man in der Rückrunde ordentlich punkten und sich damit den Klassenerhalten sichern konnte, bleibt abzuwarten, wie sich der ASV diese Meisterschaft präsentieren wird. Transfertechnisch hat sich bereits einiges getan. Danijel Klaric, Csongor Simo und auch Bilel Jerrahi werden den Verein verlassen und anderweitig ihr Glück versuchen. Ein Abgang, der Zurndorf besonders weh tun wird, ist jener von Kapitän und Führungsspieler Andreas Bauer. Der ehemalige Profi hat sich dazu entschieden, seine aktive Karriere zu beenden. „Aufgrund des Abganges von Bauer haben wir David Bencsik vom SK Pama verpflichtet, der in der Defensive variabel einsetzbar ist“, meinte Sektionsleiter Rafael Brandl. Außerdem holte man Andras Winkler aus Ungarn nach Zurndorf. „Winkler soll uns in der Offensive zu mehr Torgefährlichkeit verhelfen“, wie Brandl erklärte. Es stehen den vier Abgängen, also nur zwei Neuzugänge gegenüber.
Die Anzahl der Legionäre wurde reduziert
Man hat sich beim ASV Zurndorf also dazu entschieden, die Zahl der Legionäre zu reduzieren, was auf Dauer gesehen, mit Sicherheit die richtige Entscheidung ist. Finanziell gesehen wird es dem Verein mit Sicherheit gut tun, aber auch, was die Entwicklung der Eigengewächse betrifft, hat das nur Vorteile. Das Ziel für die kommende Saison wurde vereinsintern bereits festgelegt. „Unser Ziel ist es, dass wir am Ende auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen“, so der Sektionsleiter des ASV Zurndorf.