Drei Comeback-Tore beim FC Jois

1. Klasse Nord

Gegen Frauenkirchen sorgten zwei Joiser Rückkehrer für drei Tore.

Peter Slosarek durfte einen 4:1-Auswärtssieg in Frauenkirchen bejubeln.

Peter Slosarek durfte einen 4:1-Auswärtssieg in Frauenkirchen bejubeln.

© Christopher Schneeweiß

Der FC Jois bleibt auch im nächsten Jahr erstklassig. Dabei glückte just gegen den SC Frauenkirchen, wo die Joiser schon mehr als sechs Jahre nicht mehr siegen konnten, ein 4:1-Kantersieg.

Rippenbruch bei Lazar Knezevic ist bestätigt

„Ich bin immer wieder überrascht, welche Leistung wir zeigen können. Denn bei uns ist weiter ein Kommen und ein Gehen, wobei die Ausfallsliste von Runde zu Runde gleich lang ist“, so Coach Peter Slosarek. Dieses Mal waren neben den Langzeitausfällen drei Stammkräfte nicht einsatzbereit. So ist der Rippenbruch von Goalgetter Lazar Knezevic mittlerweile bestätigt. „Er wird in dieser Saison nicht mehr auflaufen.“ Irfan Akbiyik wird nach seiner Rot-Sperre noch eine Runde fehlen. Leo Steurer wird dagegen im Spiel gegen die NSC Juniors wieder dabei sein. „Auf der anderen Seite hat Sebastian Schuber seine neunte Gelbe Karte gesehen und muss gegen die Neusiedler zusehen.“

Langzeit-Ausfall Luis Steurer trifft zwei Mal

Für eine faustdicke Überraschung sorgten gegen Frauenkirchen aber die Comebacker im Team. Luis Steurer fehlte seit der Vorbereitung und sorgte mit einem Doppelpack für ein Ausrufezeichen. Hakan Kara schied Mitte April gegen Podersdorf verletzungsbedingt aus und konnte sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. Mit Dejan Sukala stand ein dritter rekonvaleszenter Spieler in der Startformation. „Er war die ganze Woche krank und ist rechtzeitig zur Partie fit geworden“, so Slosarek. Trotz der Personalsorgen will Jois in den letzten drei Runden keine Punkte herschenken. „Wir wollen nur auf uns schauen und unser Potenzial abrufen. Da können wir auch keine Rücksicht darauf nehmen, ob ein Team um die Titel oder den Abstieg kämpft.“