Duell mit bekannten Gesichtern

1. Klasse Nord

Apetlon-Coach Clemens Mahr trifft am Wochenende auf seine alte Heimat, Freunde und auf seinen ehemaligen Trainer.

Apetlon-Trainer Clemens Mahr freut sich auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub.

Apetlon-Trainer Clemens Mahr freut sich auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub.

© Marco Haider

Am Wochenende kommt es in der 1. Klasse Nord zu einem Duell, das auf den ersten Blick bereits einiges verspricht. Der SC Apetlon empfängt zu Hause den Nachbarn aus Frauenkirchen – ein Derby, bei dem nicht nur die geografische Nähe für zusätzliche Brisanz sorgt. Auch die aktuelle sportliche Situation macht die Begegnung zu einem echten Spitzenspiel. Beide Mannschaften sind derzeit im vorderen Tabellenbereich zu finden und wollen den nächsten Schritt nach vorne machen. Für Apetlon-Trainer Clemens Mahr ist die Partie allerdings noch aus einem ganz anderen Grund etwas Besonderes. Der Coach trifft auf seinen ehemaligen Verein, frühere Mitspieler und mit Christian Mayer auch auf seinen einstigen Trainer. Dabei steht trotz aller sportlichen Rivalität vor allem eines im Vordergrund: die persönliche Verbindung. Mit Mayer verbindet Mahr nach wie vor ein gutes Verhältnis. „Christian und ich verstehen uns sehr gut, daher ist es gleichzeitig auch ein Duell unter Freunden“, erklärte der Apetlon-Trainer. Die Vorfreude auf das Aufeinandertreffen dürfte dadurch noch einmal größer sein. Gleichzeitig wird Mahr am Wochenende aber natürlich alles daransetzen, dass die Punkte in Apetlon bleiben. Auch die Rahmenbedingungen könnten aus Sicht des Trainers kaum besser sein. „Das Ganze zuhause in Apetlon und noch dazu als Duell zweier Mannschaften, die aktuell vorne dabei sind, besser geht es momentan eigentlich nicht“, blickte Mahr mit viel Freude auf das anstehende Derby. Die Ausgangslage verspricht jedenfalls ein enges und umkämpftes Spiel, bei dem Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen könnten.

Sportlich wartet auf den SC Apetlon allerdings eine schwierige Aufgabe. Der SCF verfügt über viel Qualität und wird den Gastgebern alles abverlangen. „Eines ist sicher, Frauenkirchen wird ein richtig harter Brocken“, weiß auch Mahr um die Stärke des Gegners. Gerade in einem Derby dürfe man sich keine längeren Auszeiten erlauben. Apetlon wird versuchen, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen und gleichzeitig die gefährlichen Offensivspieler der Gäste möglichst gut unter Kontrolle zu halten.

Eine Frage beschäftigt den Apetlon-Coach vor dem Anpfiff allerdings noch besonders: Wer steht überhaupt zur Verfügung? Einige Spieler des SC Apetlon sind derzeit angeschlagen. „Wir müssen erst einmal schauen, welche unserer angeschlagenen Spieler tatsächlich rechtzeitig fit werden“, analysierte Mahr die derzeitige Kadersitution. Der endgültige Kader und die finale Startformation könnte daher erst kurzfristig feststehen. Trotz möglicher Ausfälle ist die Vorfreude auf das Derby groß. Für Apetlon geht es um wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze, für Mahr gleichzeitig um ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern. Wenn am Wochenende der Anpfiff ertönt, wird die Freundschaft zwischen den beiden Trainern für 90 Minuten allerdings in den Hintergrund rücken. Dann zählt auf beiden Seiten nur eines: der Derbysieg. Der SCA-Coach gab sich optimistisch: „Wir spielen zu Hause vor einer tollen Kulisse und mit unseren Fans im Rücken ist auch in diesem besonderen Spiel alles möglich.