Coach mit goldenem Händchen: Podersdorf punktet überraschend

1. Klasse Nord

Die Podersdorfer holten trotz enormer Personalnot ein Unentschieden in Frauenkirchen.

Franz Ziniel machte gegen Frauenkirchen das wohl Unmögliche möglich.

Franz Ziniel machte gegen Frauenkirchen das wohl Unmögliche möglich.

© Marco Haider

Trotz personeller Sorgen hat der UFC am Wochenende Moral bewiesen und sich zu Hause gegen Frauenkirchen ein Unentschieden erkämpft. Gleich vier Ausfälle aus der Startelf musste Trainer Franz Ziniel kompensieren – und fand einmal mehr die passenden Lösungen.

Nicht zur Verfügung standen Elias Kolarik, Donat Szücs, Csaba Csizmadia und Simon Lentsch. Besonders bemerkenswert: Mit gleich vier 18-Jährigen in der Startformation setzte Podersdorf bewusst auf die Jugend und wurde dafür belohnt.

Die jungen Kicker zahlten das Vertrauen ihres Trainers mit Einsatz, Disziplin und einer taktisch reifen Leistung zurück. „Sie haben das hervorragend gemacht und sich den Punkt absolut verdient“, ließ Ziniel nach der Partie durchblicken.

Wind als Schützenhilfe für den UFC

Von Beginn an war klar, dass Podersdorf auf eine kompakte Defensive setzen würde. Frauenkirchen übernahm erwartungsgemäß das Spielgeschehen, während sich die Gäste auf ihr Defensivverhalten konzentrierten.

Auch die äußeren Bedingungen spielten dabei eine Rolle: Der Wind kam Podersdorf entgegen und unterstützte die gewählte Spielanlage zusätzlich. Ein starker Rückhalt war einmal mehr Torhüter Köllö, der mit mehreren Paraden glänzte und seiner Mannschaft Sicherheit gab. Auch die Innenverteidigung präsentierte sich stabil und ließ nur wenige klare Chancen zu.

So stand am Ende ein Punktgewinn, der für Podersdorf angesichts der Umstände fast wie ein Sieg zu werten ist. Für Donat Szücs muss man nun einen dauerhaften Ersatz finden, denn der Außenverteidiger hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.