Jois, der Riesentöter
1. Klasse Nord
Purbach, Mönchhof: Die Abschussliste der Joiser wird immer wertvoller. Gegen Podersdorf (Samstag, 17 Uhr) fehlt aber Torjäger Lazar Knezevic.
Er hat den Spaß beim FC Jois zurückgebracht: Coach Peter Slosarek.
© Schneeweiß
Die Joiser sind im Frühjahr wie verwandelt. Dreizehn Punkte hat der FC bereits erbeutet und sich vom vorletzten Platz auf Rang neun hochgearbeitet. In der Frühjahrstabelle ist die Mannschaft von Trainer Peter Slosarek sensationell Zweiter. Und was ebenso als Highlight eingestuft werden darf: Jois hat mit Purbach (3:2) und zuletzt Mönchhof (1:0) zwei Topteams der Liga ausgeschaltet.
Der Erfolgslauf hat viele Namen, einer davon ist Lazar Knezevic. Nicht nur, weil der Stürmer das Goldtor beim 1:0 gegen Mönchhof erzielt hat, sondern weil er auch in den letzten fünf Spielen immer getroffen hat. Mittlerweile ist der 34-Jährige auch Führender in der Torschützenliste. Als „Knipser vor dem Herrn“, bezeichnet ihn sein Mannschaftskollege und Kapitän Sebastian Schuber. „Aber es ist die ganze Mannschaft, die derzeit super harmoniert. Es passt einfach“, so der Führungsspieler, der auch seinen Coach lobt. „Seit er da ist, macht es wieder Spaß.“
Also heißt das, dass Slosarek stets den richtigen Witz bei der Hand hat? Der Cheftrainer schmunzelt: „So lustig bin ich auch wieder nicht.“ Vielmehr habe er im Training die richtigen Akzente gesetzt. „Die Spieler haben wieder Spaß, aber natürlich auch den nötigen Ernst“, sagt Slosarek.
Toptorjäger Knezevic ist gelbgesperrt
Doch jetzt muss Jois nach Podersdorf (Samstag, 17 Uhr). Das Problem dabei: Knezevic ist gelbgesperrt. Ob seine Mannschaft trotzdem Tore machen kann? „Natürlich. Sicher ist es nicht gut, wenn Knezevic fehlt. Aber wir werden das kompensieren.“
Podersdorf-Trainer Franz Ziniel warnt davor, den kommenden Gegner nur auf seinen Toptorjäger zu reduzieren. „Ich kenne diese Mannschaft sehr gut. Und da gibt es einige Spieler, die einem weh tun können.“ Er nennt dabei einen Namen: „Sebastian Schuber.“ Der Kapitän des FC zeigte sich geschmeichelt. „Ich weiß, dass Ziff meine Freistöße fürchtet. Vielleicht kommt mir ja ein guter Schuss aus und ich versenke den Ball“, grinste Schuber.