Nickelsdorf hat neuen Coach

1. Klasse Nord

Der ASV Nickelsdorf konnte endlich den Trainer-Nachfolger für Mladen Pejic finden.

Comeback in der 1. Klasse Nord. Der Ex-Frauenkirchen-Coach Christian Pinter übernimmt in Nickelsdorf das Zepter. Er kennt die Liga wie seine Westentasche.

Comeback in der 1. Klasse Nord. Der Ex-Frauenkirchen-Coach Christian Pinter übernimmt in Nickelsdorf das Zepter. Er kennt die Liga wie seine Westentasche.

© Christopher Schneeweiß

Der ASV Nickelsdorf hat mit Christian Pinter seinen neuen Cheftrainer vorgestellt. Auf den Neo-Coach wartet jedoch keine leichte Aufgabe. Der ASV liegt aktuell nur drei Punkte vor einem möglichen Abstiegsplatz und ist damit mittendrin, wenn es um den Kampf um den Klassenerhalt geht. Sektionsleiter Michael Liedl zeigte sich überzeugt: „Wir hatten mehrere Kandidaten, doch Christian hat uns mit seiner Art von der ersten Sekunde an überzeugt. Wir hatten schnell ein gutes Gefühl bei der Sache.“ Pinter soll mit frischen Impulsen, klaren Ideen und viel Engagement für Stabilität sorgen und die Mannschaft sportlich wie mental neu ausrichten.

Neben dem Trainerwechsel wurde auch am Kader geschraubt. Mit Matus Otapka und Adam Scribany verstärken zwei neue Spieler den ASV Nickelsdorf. Von beiden erhofft sich der Verein zusätzliche Qualität im Kader, um sich in der entscheidenden Phase der Saison aus der Abstiegszone zu befreien. Im Gegenzug mussten Adrian Orosz, Savo Zecevic und Almir Dzaferovic den Verein verlassen. Eine besonders bittere Nachricht gab es jedoch abseits des Transfergeschehens. Maurice Enz hat seine Karriere beendet. Aufgrund zahlreicher Verletzungen entschied sich der Routinier schweren Herzens, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Enz war über die letzten drei Jahre hinweg eine wichtige Stütze der Mannschaft und prägte den Verein mit großem Einsatz und Leidenschaft. Für den ASV Nickelsdorf beginnt nun eine richtungsweisende Phase mit neuem Trainer, verändertem Kader und der klaren Mission Klassenerhalt. „Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich vom hinteren Ende wegzukommen und so viele Punkte wie nur möglich zu holen“, sagte Pinter in einer ersten Reaktion.