SC Apetlon vom Pech verfolgt

1. Klasse NOrd

Die Apetloner müssen weiter auf Florim Gashi und Tomas Bagi verzichten.

Apetlon-Trainer Thomas Haider hat großes Vertrauen in die jungen Spieler.

Apetlon-Trainer Thomas Haider hat großes Vertrauen in die jungen Spieler.

© Marco Haider

Der SC Apetlon hat derzeit mit einer massiven Verletzungsmisere zu kämpfen. Schon vor dem Saisonstart musste die Mannschaft einen herben Rückschlag hinnehmen. Innenverteidiger Valentin Koppi zog sich zum bereits dritten Mal in seiner Karriere einen Kreuzbandriss zu und fällt somit für die gesamte Spielzeit aus. Er war über die letzten Jahre hinweg eine feste Stütze in der Hintermannschaft und fehlt dem Team nicht nur sportlich, sondern auch menschlich. Doch damit nicht genug. In den vergangenen Wochen gesellten sich zwei weitere Schlüsselspieler auf die Verletztenliste. Stürmer Florim Gashi laboriert an einer hartnäckigen Schambeinentzündung, die ihn derzeit zu einer längeren Pause zwingt. Zudem hat sich Kapitän und Abwehrchef Tomas Bagi am Sprunggelenk verletzt.

„Die Youngsters geben ihr Bestes“

Trotz der schwierigen Situation will man beim SC Apetlon nicht den Kopf hängen lassen. Trainer Haider zeigt sich kämpferisch und betont den Einsatzwillen seiner Mannschaft: „Die Ausfälle tun natürlich extrem weh, weil wir nie vollzählig spielen können, unsere Youngsters nehmen es aber toll auf und geben in jedem Training ihr Bestes und werfen sich im Match voll rein.“ Die Nachwuchsspieler aus dem eigenen Verein nutzen nun ihre Chance, sich in der Kampfmannschaft zu beweisen. Auch wenn die Ergebnisse derzeit schwanken, spürt man in Apetlon Zusammenhalt und Teamgeist. Die Verantwortlichen hoffen, dass das Verletzungspech nun ein Ende findet und man in der Hinrunde noch wichtige Punkte einfahren kann.