Abstiegskampf: Krise beim SC Wiesfleck
1. Klasse Süd
Die Wiesflecker kommen nicht in Fahrt. Trainer Rudi Hoanzl fordert jetzt eine Reaktion.
Wohin geht die Reise? Wiesfleck (im Bild Keeper Florian Lukschander) steckt im Abstiegskampf.
© BVZ
Der SC Wiesfleck steckt mitten im Abstiegskampf und die Formkurve zeigt nach unten. Es sind noch vier Runden zu spielen und die Mannschaft von Rudolf Hoanzl hat nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegspläzte. Im Jahr 2025 konnte man in zehn Spielen erst sieben Punkte holen und kassierte in jedem Spiel mindestens einen Gegentreffer. Trainer Hoanzl ist vor allem mit dem letzten Spiel gegen Kemeten nicht einverstanden: „Die Leistung war von der gesamten Mannschaft enttäuschend, wir hatten über 90 Minuten keine einzige Tormöglichkeit gegen einen Gegner, der ähnlich viel Punkte hat wie wir, das geht nicht.“ Man konnte zwar gegen direkte Konkurrenten wie Zuberbach und Minihof-Liebau knapp gewinnen, aber für den Klassenerhalt wird man wohl noch Punkte brauchen. „Wir müssen uns diese Woche mit der Mannschaft zusammensetzen, denn so kann es nicht weitergehen“, fordert Hoanzl.
Die nächsten Wochen werden für den SC Wiesfleck spannend, am kommenden Sonntag trifft man zu Hause auf den SV Deutsch Kaltenbrunn. Dann warten die Duelle mit Kirchfidisch und Neuhaus, ehe es in der letzten Runde zum großen Showdown mit dem SV Heiligenbrunn kommt.
„Wir müssen alles reinhauen, was wir haben und die Mannschaft muss begreifen, dass es um richtig viel geht. Ich bin mir noch immer sicher, wenn wir unsere Kampf- und Laufbereitschaft auf den Platz bringen, ist alles möglich.“