Neuer Trainer, neue Legionäre beim SV Zuberbach
1. Klasse Süd
Der SV Zuberbach stellt die ersten Weichen für die kommende Saison. Statt Alexander Kern wird künftig Janos Imre coachen und auch neue Legionäre werden zur Elf stoßen – allen voran Janos Szöke.
Alexander Kern ist nicht länger Coach vom SV Zuberbach - an seine Stelle tritt nun Janos Imre.
© Daniel Fenz
Platz sieben wurde es schlussendlich für den SV Zuberbach in der 1. Klasse Süd. Nach einem starken fünften Rang in der Hinrundentabelle kam man in der Frühjahrsabrechnung nicht über Platz elf hinaus – viele Ausfälle machten es Trainer Alexander Kern schwer. Im nächsten Jahr wird er nicht mehr an der Zuberbacher Seitenlinie stehen. Zuletzt entschloss man sich in beiderseitigem Einvernehmen auf eine Trennung, wie Funktionär Klaus Brandstätter mitteilte. Kern lenkte ein: „Ich habe die Mannschaft nicht mehr erreicht und sportlich gingen die Vorstellungen auseinander, deshalb war die Trennung der logische Schritt.“
In Zuberbach steht schon ein Nachfolger parat: Janos Imre wird künftig als Spielertrainer beim SVZ fungieren. Er ist der Bruder von Balazs Imre, der schon länger seine Packler für den SVZ schnürt. „Wir sind uns relativ rasch mit ihm einig geworden“, freute sich Brandstätter über die Unterschrift des erfahrenen Mannes. Imre hat eine interessante Vita vorzuweisen. Er kickte schon für den ASK Kaisersdorf, den SC Oberpullendorf und den USC Pilgersdorf. Mit seinen 40 Jahren probiert er es jetzt nochmal in Zuberbach.
Dabei nimmt er Stürmer Janos Szöke mit, der vom USC Kirchschlag nach Zuberbach wechselt. Er ist ähnlich routiniert wie Imre und kann in 490 Spielen in Österreich 446 Tore vorweisen. Seine Glanzzeiten erlebte Szöke beim SV Mattersburg und beim ASK/BSC Bruck an der Leitha. Ebenfalls neu beim SVZ ist der Innenverteidger Balint Joo sowie Allrounder Martin Hegedüs. Verlassen werden den Klub Milan Kalamar und Valon Ceka. Angreifer Andras Varga bleibt dem Klub aller Voraussicht nach erhalten, muss sich in nächster Zeit aber einer OP unterziehen, wie Funktionär Klaus Brandstätter erklärte.