Licht und Schatten beim SC Kemeten
1. Klasse Süd
Der SC Kemeten fährt in der heurigen Saison Achterbahn. Auf top Leistungen folgen immer wieder schwache Auftritte.
Dominik Pausackerl (r.) und seine Kemetner haben heuer Leistungsschwankungen dabei. Mitgrund für die Inkonstanz sind unter anderem Verletzungen. Auch Pausackerl wird dem SCK in den nächsten Wochen fehlen.
© Daniel Fenz
Furiose Vorstellungen gegen das Spitzenteam aus Loipersdorf oder Liga-Absteiger Schlaining bekamen die Anhänger des SC Kemeten in dieser Saison bereits zu sehen. Ebenso in Erinnerung bleiben allerdings auch überraschend schwache Auftritte wie gegen Markt Neuhodis oder zuletzt in Zuberbach.
Die eklatanten Leistungsschwankungen des SCK sind nur schwer zu erklären und beruhen wohl auf diversen äußeren Umständen. Der Sportliche Leiter Gerald Halper schlüsselte die Faktoren auf: „Zum Einen ist es auffällig, dass wir uns auswärts extrem schwer tun. Zuhause sind wir dagegen schon ein halbes Jahr ungeschlagen.“ Tatsächlich fällt es den pfeilschnellen Kemeten-Stürmern gerade auf kleineren Sportplätzen nicht leicht, ihre Stärken zur Geltung zu bringen.
So beobachtet eben auch in Zuberbach, wo den Sportlichen Leiter zusätzlich noch andere Sorgen plagten. „Wir spielen schon seit Wochen quasi mit dem letzten Aufgebot“, sagte Halper mit Blick auf die Verletztenliste des SCK. „Da ist es dann schwer, Konstanz reinzubringen.“
Neben Kapitän Markus Hochwarter wird auch Dominik Pausackerl mit einem Meniskusriss nicht mehr zum Einsatz kommen. Offensivmann Philip Mayer muss mit einer Schulterverletzung länger pausieren und Innenverteidiger Dominik Kiss steht im kommenden Spiel gegen Unterschützen ebenfalls nicht zur Verfügung. Halper: „Da müssen wir die Mannschaft wieder umbauen, aber wir wollen trotzdem mit allen Mitteln dagegenhalten.“
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