2. Klasse Mitte: Das Spitzenduo muss zunächst auswärts ran
2. KLASSE MITTE
Tabellenführer Sieggraben startet am Sonntag mit dem Derby in Tschurndorf in die Saison und Antau muss nach Unterrabnitz.
© Ivansich
Sigleß - Raiding; Freitag, 19.30 Uhr.Morgen wird die Frühjahrssaison in Sigleß mit dem Duell der Schwarz-Weißen gegen den Fünftplatzierten eingeläutet. Peter Zistler, Sportlicher Leiter der Sigleßer, zeigt Respekt vor den Gästen: Ich habe sie mir in der Vorbereitung angesehen und sie haben überzeugt. Die Neuverpflichtungen dürften ‚funktionieren‘ und auch die Ergebnisse haben gepasst. Leider haben wir doch einige Ausfälle an Stammkräften.“ Für Toni Drabeck, den Trainer der Gäste, ist der Start äußerst wichtig: „Wir haben vor jedem Gegner in der Klasse Respekt. Aber natürlich wollen wir uns vom Start weg Selbstvertrauen holen und Punkte nach Raiding holen.“
Unterrabnitz - Antau; Samstag, 16.30 Uhr.Mit einem glasklaren 6:2 gegen Piringsdorf schlossen die Unterrabnitzer die Winter-Testspiele erfolgreich ab und scheinen für den Auftakt gegen Antau gerüstet. „Natürlich sind die Antauer in der Favoritenrolle. Der Kader dürfte am Samstag aber ziemlich komplett zur Verfügung stehen und wenn alle da sind, können wir jeden Gegner ärgern“, freut sich SCU-Obmann Gernot Steinriegler auf die Partie. Auch Antau lieferte beim 4:0 gegen die U18-Team des SC Simmering ein gutes Spiel ab. „In Summe waren wir sehr fleißig. Unterrabnitz ist nicht zu unterschätzen, aber wir wollen klarerweise die drei Punkte“, so Antau-Coach Peter Strodl.
Stoob - Unterfrauenhaid; Samstag, 17 Uhr. Die Stoober glänzten in der Vorbereitung nicht unbedingt durch gute Defensivarbeit. In den vier Testspielen, die absolviert wurden, fing man sich stolze 23 Gegentreffer ein und traf aber auch 18 Mal ins gegnerische Netz.
Neo-Coach Wolfgang Weber: „Wir arbeiten ständig an unserem Defensivdenken und hoffen natürlich, dass das am Samstag besser wird.“ Unterfrauenhaids Trainer Gerhard Prikoszovich sieht eine gelungene Vorbereitung hinter sich: „Wir hatten im Schnitt 20 Leute am Training. Der Kader ist gut, fit und ich werde am Samstag die Qual der Wahl haben. Favoriten sehe ich in der Partie keinen.“
Neckenmarkt - Dörfl; Sonntag, 15 Uhr. Dörfls neuer Coach, Reini Schock, zeigte sich mit der Vorbereitung sehr zufrieden: „Wir haben jetzt einige Wochen hintereinander jeweils vier Einheiten absolviert und die Burschen haben voll mitgezogen. Natürlich ist Dörfl Favorit. Sie haben einen Top-Kader und sind für mich das auch drittbeste Team, aber wir werden alles reinhauen.“
Dörfl-Trainer Sascha Kalss hadert mit der Vorbereitung seiner Mannschaft: „Die Trainingsbeteiligung war leider nicht gut und wir konnten in Summe nur ein einziges Testspiel austragen. Es gab eindeutig schon gelungenere Wintervorbereitungen. Aber wer weiß, die nächsten Runden werden zeigen wo wir stehen.“
Tschurndorf - Sieggraben; Sonntag, 15 Uhr. Das war ein kurioser Spielverlauf im September: Sieggraben ging als klarer Favorit in das Derby gegen die Nachbarn aus Tschurndorf und schlich dann, nach einem 1:4, als enttäuschter Verlierer vom eigenen Platz. Sieggrabens Spielertrainer Philipp Schordje erinnert sich noch genau an die schmerzhafte Heimniederlage: „Ein Spiel das wir niemals verlieren durften. Wir hatten eindeutig mehr Spielanteile und gingen sogar in der Anfangsphase mit 1:0 in Führung. Aber es hat einfach der nötige Nachdruck gefehlt und vor allem die Effizienz, weil Torchancen waren genug vorhanden, um den Derbysieg einzufahren, leider fehlte damals ein wenig die Zielstrebigkeit. Es 'wurmt' heute noch sehr, weil wir die bessere Mannschaft waren, davon bin ich überzeugt. Auch wenn sich das nach einem 1:4 komisch anhört, aber sowohl in Sachen Spielanteile, als auch was die Großchancen anbelangt, hatten wir ganz klar die Nase vorne. Diese Derbyniederlage war wirklich mehr als unnötig. Es muss am Sonntag ganz einfach eine Revanche her, das sind wir unserem Ehrgeiz ganz einfach schuldig.“
Tschurndorf-Kapitän Michael Steiner weiß um die schwierige Aufgabe, die auf den ASK am Sonntag zukommt: „Es muss eine ordentliche Steigerung her, sonst wird es schwer, die Punkte in Tschurndorf zu lassen. Die Trainingsleistungen sind wirklich sehr in Ordnung, aber in den Testspielen hat doch einiges gefehlt. Sieggraben ist eindeutig der Favorit, aber wir wissen seit Anfang der Saison, dass wir mit einer guten Leistung jedem Gegner weh tun können. Aber warum soll es nicht noch einmal klappen? Zutrauen würde ich es uns.“ Zu den großen Stärken der Gegner zählt der Defensivmann das Positionsspiel: „Das Kurzpassspiel ist schon gut und natürlich ist auch eine enorme Breite des Kaders vorhanden. Es muss gelingen, ihnen den Spaß am Spiel zu nehmen.
© BVZ