Eine Tabelle wie in der Bundesliga
2. Klasse Mitte
Mittlerweile sind schon mehr als erste Tendenzen in der 2. Klasse Mitte erkennbar. Ein Blick auf die Tabelle ließe sogar vermuten, es würde ein oberes und ein unteres Playoff geben.
Fabian Scheu, Johannes Wieder und Neckenmarkt-Coach Reini Schock gratulierten David Szanto zur Geburt seiner Tochter.
© UFC Neckenmarkt
Stoob – Dörfl 2:3. Stoob-Goalie Lukas Sebestyen war zu spät dran, räumte Marton Czimber ab und musste früh das Feld verlassen. In Unterzahl hatten die Heimischen aber mehr vom Spiel. Mit Toren von Milan (33.) und Detre Horvath (44.) ging man sogar mit einem Vorsprung in die Pause. Patrick Pauer sorgte in Minute 50 nicht nur für den Dörfler Anschlusstreffer, sondern auch für Verunsicherung beim Gegner, wie Stoob-Trainer Wolfgang Weber erklärte: „Wir haben dann etwas zu zittern begonnen. Besonders im Spielaufbau hatten wir Fehler drinnen.“ Es waren Fehler, die Dörfl nutzen konnte. Erdal Kara (63.) blieb vom Elfmeterpunkt cool, setzte danach aber seinen Ellbogen ein und wurde des Platzes verwiesen. „Wir sind wirklich gelaufen und haben geackert. Eine Mannschaftsleistung“, zeigt sich Dörfl-Coach Sascha Kalss erfreut. Dieser Einsatz sollte auch belohnt werden. Cristian-Nicolae Fara sorgte in der 81. Minute für den Schlusspunkt im Spitzenspiel.
Unterfrauenhaid – Sigleß 4:1. In der ersten Hälfte war es ausgeglichen. Donat Varga (29.) sorgte für die Führung der Hausherren, ehe es in die Pause ging. „Danach hatten wir das Spiel im Griff und haben wirklich in eine Richtung gespielt“, erklärte Unterfrauenhaid-Obmann Thomas Lämmermayer. Marco Lohr (46.) stellte kurz nach Seitenwechsel auf 2:0, was für Peter Zistler, den Sportlichen Leiter des SV Sigleß, eines bedeutete: „Da war es dann gelaufen. Wir hatten leider immer wieder Fehler im Spielaufbau.“ Donat Varga (70.) schnürte noch seinen Doppelpack, wenig später waren aber auch die Gäste durch Martin Pran (74.) erfolgreich.
Neckenmarkt – Unterrabnitz 3:0.Immer wieder kam Neckenmarkt zu aussichtsreichen Abschlussmöglichkeiten. Der Knoten sollte aber erst aus elf Metern, durch Roland Mundi (39.) platzen. „Wir hätten uns das Leben leichter machen können. Zu viele Chancen wurden leichtfertig vergeben“, erklärte UFC-Trainer Reinhard Schock. Der SC Unterrabnitz fand auch seine eigenen Wege, um vor das gegnerische Tore zu kommen. In Minute 54 schwächte man sich aber selbst – Michael Bauer sah Gelb-Rot! „Es war eher ausgeglichen. Nach dem Platzverweis hat sich das Spiel aber komplett verändert“, so SCU-Spielertrainer Patrick Steinriegler. Am Ende war es aber das Stürmerduo Milan Csicsvari (65.) und David Szanto (76.) das mit einem Doppelschlag für die Entscheidung sorgte.
Tschurndorf – Hirm 6:2. Tschurndorf erwischte den perfekten Start. Dank Tore von Adam (17.) und David Rapai (32.) und Spielertrainer Laszlo Egle (38.) ging es mit einem souveränen 3:0 in die Pause. Der ASKÖ Hirm wollte sich aber nicht so einfach geschlagen geben. Nach zwei Toren durch Goalgetter Mirza Sejmenovic (51., 72.) wurde es plötzlich wieder spannend. Zusätzliche Räume wussten die kaltschnäuzigen Hausherren aber zu nutzen. Gabor Jakubovics (78.) und ein Doppelpack von Laszlo Egle (89., 90+2.) drehten das Spiel aber wieder zu ihren Gunsten.