2. Klasse Mitte: Spannung, Tore und Diskussionen im Topspiel

2. KLASSE MITTE

Stoob und Neckenmarkt trennten sich in hitzigem Duell mit 2:2. Hirm glänzte zum Rückrundenstart mit einem klaren Sieg gegen Dörfl.

Der ASK Hirm bejubelte einen klaren 5:1-Erfolg gegen Dörfl.

Der ASK Hirm bejubelte einen klaren 5:1-Erfolg gegen Dörfl.

© Martin Ivansich

Hirm - Dörfl 5:1. In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe. Hirm zeigte sich spielstark, doch auch Dörfl hielt gut dagegen. Zur Pause führte Hirm mit 3:1, doch das Spiel war noch lange nicht entschieden. Erst in der zweiten Hälfte wurde der Unterschied deutlicher: Die Hausherren übernahmen zunehmend die Kontrolle und dominierten das Spielgeschehen. Trotz der klaren Niederlage war Dörfl bemüht, sich gegen die druckvollen Angriffe von Hirm zu wehren, konnte die Offensivpower der Gastgeber aber nicht stoppen. Für Hirm war es ein gelungener Auftakt, auch wenn Trainer Patrick Vukovich betonte: „Das Ergebnis täuscht ein wenig über die tatsächliche Spielstärke beider Teams. Wir sind aber auf alle Fälle auf einem guten Weg.“

Stoob - Neckenmarkt 2:2. Gleich zu Beginn der Partie sorgte eine strittige Szene für Aufregung: Stoobs Takacs wurde vom letzten Neckenmarkter Verteidiger gefoult, doch anstatt einer Roten Karte zeigte der Schiedsrichter nur Gelb. Den daraus resultierenden Freistoß verwandelten die Hausherren zur frühen Führung. In den ersten 25 Minuten war Stoob die spielbestimmende Mannschaft, doch mit der Zeit kam der Gast besser ins Spiel. Kurz vor der Pause bekam der UFC einen Elfmeter zugesprochen, den David Szanto sicher zum Ausgleich nutzte. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft. Stoob wähnte sich erneut in Führung, doch ein Treffer wurde aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt. Neckenmarkt nutzte wenig später eine Flanke zur 2:1-Führung, doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Foulspiel im Strafraum trat Takacs zum Elfmeter an, scheiterte zunächst an der Latte, bekam jedoch nach Intervention des Linienrichters eine zweite Chance – diesmal ließ er sich die Gelegenheit nicht entgehen und stellte den 2:2-Endstand her.

Sigleß - Tschurndorf 4:2. Der SV Sigleß startete mit einem 4:2-Heimsieg gegen den ASK Tschurndorf in die Frühjahrssaison und sicherte sich damit wichtige drei Punkte. Obwohl das Spiel spielerisch nicht auf höchstem Niveau war, erwiesen sich die Hausherren als das effizientere Team und gingen letztlich verdient als Sieger vom Platz. Bereits in der ersten Halbzeit konnte sich Sigleß eine 3:1-Führung erspielen. Insgesamt gab es auf beiden Seiten nur wenige klare Torchancen, was auch den schwierigen Platzverhältnissen geschuldet war.

In der zweiten Halbzeit verwalteten die Gastgeber den Vorsprung clever und brachten den Heimsieg über die Zeit. Sektionsleiter Peter Zistler zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, bemängelte jedoch einige Entscheidungen des Schiedsrichters, insbesondere zwei Platzverweise, die aus seiner Sicht nicht notwendig gewesen wären. Aufseiten des ASK Tschurndorf zeigt man sich schwer unzufrieden bezüglichen der Leistung des gesamten Teams.

Unterrabnitz - Unterfrauenhaid 1:7.Unterfrauenhaid ließ im ersten Saisonspiel nichts anbrennen und setzte sich auswärts mit 7:1 gegen Unterrabnitz durch. Bereits in der ersten Halbzeit stellte der Favorit die Weichen auf Sieg und führte zur Pause mit 4:0. Die Gäste zeigten sich offensiv stark und nutzten die sich bietenden Chancen konsequent aus. Unterrabnitz hingegen offenbarte große Schwächen in der Defensive. „Wir hatten keine Staffelung und keine Absicherung, dafür haben uns die Gäste eiskalt bestraft“, so Trainer Patrick Steinriegler nach der Partie.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte Unterfrauenhaid nach und erhöhte weiter, während Unterrabnitz es dem Gegner insgesamt zu einfach machte. Am Ende stand ein deutlicher und verdienter 7:1-Erfolg für die Gäste, die damit optimal in die Frühjahrsrunde starteten.