Antauer Weg machte sich bezahlt: SVA holte souverän den Titel

2. KLASSE MITTE

In Antau blickt man auf eine überragende Saison zurück. Die Bilanz? Nur eine Niederlage, daheim eine blütenweiße Weste und zudem das beste Offensivteam sowie die stärkste Defensive. In Summe ergab dies einen hoch verdienten SVA-Meistertitel.

Antauer Weg machte sich bezahlt: SVA holte souverän den Titel

© Alfred Wagentristl

Es war eine ausgezeichnete Stimmung im Antauer Rupa-Stadion, als der SV Antau mit einem 5:1-Sieg gegen den SC Unterrabnitz den so sehr ersehnten Meistertitel feierte. Mit nur einer einzigen Niederlage in der gesamten Saison holte sich der SVA souverän den Titel. Und das mit einer unglaublichen Konstanz.

Seit dem 3. September, ganze 24(!) Spiele in Folge, sind Trainer Peter Strodl und sein Team ungeschlagen – eine beeindruckende Serie. Die Mannschaft erzielte in dieser Spielzeit 91 Tore, die meisten in der Liga. Gleichzeitig erhielt man nur 23 Gegentreffer – nicht nur eine solide Abwehrleistung, sondern auch defensiv der Bestwert der 2. Klasse. Zusätzlich vertraute Antau auf die Heimstärke. Als einziges Team blieb man in der Saison 2023/24 auf eigener Anlage ohne Niederlage.

Doch es war nicht nur das individuelle Können der Strodl-Schützlinge, das den SV Antau zum Meister machte. Es war die Gemeinschaft, der Zusammenhalt und viele motivierte Eigenbauspieler im Kader. Die Philosophie des Vereins lautet: Einheimische Spieler fördern und attraktiven Offensivfußball spielen, und das ist durchaus gelungen, wie auch die Statistik zeigt. Mit Marcell Deak stand nur ein einziger Legionär im Kader der Schwarz-Weißen. Der aber hatte, als Top-Goalgetter des Meisters mit seinen 25 Toren, definitiv großen Anteil am Vereinstriumph. Das Trainerduo Peter Strodl und Vinko Kopic hat die Mannschaft großartig aufeinander abgestimmt. Trainer Strodl lobte im Laufe des Jahres immer wieder die gute Trainingsbeteiligung und auch die Einstellung.

Der Sportliche Leiter des Meisters, Mark Hergovits: „Die Burschen halten zusammen und es gab auch kein Meckern, wenn der eine oder andere erfahrene Spieler auf der Bank Platz nehmen musste.“ Die Vorfreude auf die kommende Saison in der 1. Klasse ist riesig. Der SVA will den eingeschlagenen Weg mit derselben Philosophie weitergehen. Die treuen Fans sind begeistert und die Spieler sind motiviert. Die Kaderkorrekturen werden minimal sein. Stand heute wird lediglich Alex Rojatz, der aus beruflichen Gründen kürzer treten wird, zu kompensieren sein. Trainer Strodl: „Die Meisterfreude ist natürlich riesig, nachdem es mehrere Jahre erfolglos versucht wurde. Jetzt heißt es, den nächsten Schritt zu setzen und sich in der 1. Klasse zu etablieren.“