ASK Stoob und das Wechselbad der Gefühle

2. Klasse Mitte

Der Worst Case bleibt Stoob erspart. Die Verletzung von Balint Szabo ist wohl nicht so schlimm, wie zuerst angenommen.

Schöne Geste: Seine Mitspieler drücken ihrem "Sechser" Balint Szabo die Daumen.

Schöne Geste: Seine Mitspieler drücken ihrem "Sechser" Balint Szabo die Daumen.

© ASKÖ Stoob

Im Spiel gegen Sigleß wurde Szabo von hinten gelegt. Die ersten Annahmen ließen Böses vermuten. Man rechnete, dass sich der Defensivakteur einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Stoob-Trainer Wolfgang Weber gab nun erstmals Entwarnung: „Das Kreuzband ist nach aktuellem Stand nicht gerissen. Er wird aber sicherlich länger ausfallen.“

Nach dem Spiel ging es für Szabo direkt ins Krankenhaus nach Eisenstadt. Allen weiteren Untersuchungen unterzog sich der Ungar in seiner Heimat. „Er ist dann heimgefahren. Am Montag hatte er den Termin zur Magnetresonanztomographie in Sopron. Er hat dann einen Tag später den Befund bekommen“, erklärte Wolfgang Weber.

Wie lange Szabo letztlich ausfallen wird, kann derzeit noch nicht genau gesagt werden. Diese Ungewissheit stellt zwar eine Herausforderung für die Teamplanung dar, aber die Diagnose gibt Hoffnung auf eine baldige Rückkehr. „Ich bin froh, dass nichts gerissen ist. Sonst hätten wir uns im Winter sicherlich nach einem Ersatz umsehen müssen.“ Szabo stand in dieser Saison in allen fünf bisherigen Spielen auf dem Platz. Bis auf das Spiel gegen Sigleß dabei über die vollen 90 Minuten. Zum Saisonauftakt gegen Neckenmarkt gelang ihm sogar ein Tor.