Wohin soll die Neckenmarkter Reise gehen?

2. Klasse Mitte

Für den UFC Neckenmarkt ging am Montag eine ereignisreiche Transferperiode zu Ende. Vier Abgänge kompensierte man mit ebenso vielen Neuzugängen.

Milan Csicsvari (l.) geht ab sofort in Neckenmarkt auf Torejagd. Foto: Malcolm Zottl

Milan Csicsvari (l.) geht ab sofort in Neckenmarkt auf Torejagd. Foto: Malcolm Zottl

© Malcolm Zottl

Mit Milan Csicsvari wechselte ein weiterer Offensivakteur zum UFC. Zuletzt stürmte der 28-jährige Ungar für die SVg Breitenau/Schwarzau in der niederösterreichischen Gebietsliga Süd/Südost.

In 23 Spielen gelangen ihm dabei sieben Tore. „Wir hatten ihn schon länger auf dem Radar. Vor einigen Wochen haben wir dann mit ihm gesprochen. Zu diesem Zeitpunkt wollte er sich seine Optionen aber noch offenhalten“, erklärte Neckenmarkt-Coach Reinhard Schock.

Denn eigentlich hoffte Csicsvari auf ein Angebot aus einer höheren Liga. Durch eine überraschende Verletzung in der Offensivreihe mussten die Verantwortlichen des UFC aber schnell Nägel mit Köpfen machen. „Vergangenen Mittwoch wurde uns von David Szanto mitgeteilt, dass er sich leider erneut verletzt hat. Das hat die ganze Angelegenheit natürlich sehr stressig gemacht.“

Gemeinsam mit Csicsvari heuern auch der 31-jährige Botond Nemeth aus Stoob, Matthias Pichler aus Pilgersdorf und Adam Leidal aus Kroatisch-Minihof beim 2. Klasse Mitte Klub an. Auf der Gegenseite muss man die Abgänge einiger Leistungsträger der vergangenen Saison verkraften: Mit Robin Nusshall und Samuel Gager verlassen zwei junge Talente den UFC in Richtung Lackenbach. Der 19-jährige Gager war mit 11 Toren in 22 Spielen zudem bester Torjäger der Neckenmarkter in der abgelaufenen Saison.

Außerdem wechselte Kevin Weiss zum 2. Liga Mitte-Aufsteiger nach Kobersdorf und mit Ede Nemeth, der erst im Frühjahr nach Neckenmarkt kam, wurde die Zusammenarbeit beendet. Was die Erwartungshaltung für die neue Saison betrifft, hat sich UFC-Coach Reinhard Schock noch nicht festgelegt: „Wir haben unsere Saisonziele noch nicht definiert. In einer Teambuilding-Einheit kommende Woche wollen wir das aber gemeinsam herausarbeiten.“