Alles auf Anfang

2. Klasse Nord

Nach Wochen der Ungewissheit drückt Steinbrunn den Reset-Knopf und startet in der 2. Klasse Nord in eine neue Ära.

Laszlo Gulyas übernimmt das Kommando auf der Trainerbank.

Laszlo Gulyas übernimmt das Kommando auf der Trainerbank.

© Martin Ivansich

Es waren turbulente Wochen für die Fans und Verantwortlichen des ASV Steinbrunn. Lange Zeit herrschte große Ungewissheit darüber, ob und in welcher Form der Spielbetrieb aufrechterhalten werden kann. Man nimmt sich bewusst aus dem großen sportlichen Druck heraus und startet das Projekt Neuaufbau aus der untersten Liga. Die lange Phase der Unsicherheit führte auf der Abgangsseite zu einer regelrechten Fluchtwelle, da viele Spieler nicht wussten, wie es weitergeht. Wie Trainer Laszlo Gulyas bestätigt, verließen etliche Akteure den ASV lediglich auf Basis von Leihverträgen. Diese strategische Entscheidung sichert den Steinbrunnern die Option, wichtige lokale Identifikationsfiguren bereits im Winter oder im kommenden Sommer in die eigene Mannschaft zurückzuholen.

Trotz der zahlreichen Abgänge wird der ASV Steinbrunn in der anstehenden Spielzeit eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen schicken. Getreu dem Motto des regionalen Neuaufbaus stoßen viele neue Spieler aus der direkten Umgebung zum Kader. Um der jungen und neu formierten Mannschaft die nötige Stabilität und Routine zu verleihen, wurden zudem vier gezielte Verstärkungen aus dem Ausland und aus höheren Ligen verpflichtet. Mit Gellért Ivancsics (Kroatisch Minihof) und Áron Németh (Deutschkreutz) wechseln zwei Akteure mit reichlich heimischer Erfahrung nach Steinbrunn. Komplettiert wird das Legionärs-Quartett durch Martin Szalóky und Dávid Szalai, die beide vom ungarischen Club Vitnyéd SE ins Burgenland stoßen.

Trainer Gulyas stehen aktuell rund 20 hochmotivierte Spieler für die Kampfmannschaft zur Verfügung. In den kommenden Wochen stehen für die neu zusammengewürfelte Truppe fünf bis sechs Testspiele auf dem Programm, bei denen der Feinschliff für die Meisterschaft geholt werden soll. Das klare Ziel des Trainers ist es nun, die vielen neuen Gesichter bis zum Saisonstart zu einer echten Einheit auf dem Platz zusammenzuschweißen.