St. Georgen heiß auf Revanche

2. Klasse Nord

Nach dem 0:3-Debakel im Herbst gegen Oslip brennt St. Georgen schon.

Oliver Mancs (r.) könnte im Aufeinandertreffen mit Oslip einmal mehr den Unterschied ausmachen.

Oliver Mancs (r.) könnte im Aufeinandertreffen mit Oslip einmal mehr den Unterschied ausmachen.

© Bernhard Fenz

Wenn am kommenden Spieltag der FC Oslip den UFC St. Georgen / Eisenstadt empfängt (Samstag, 16.30 Uhr), ist Zündstoff vorprogrammiert. Es handelt sich nämlich nicht nur um ein reizvolles Nachbarschaftsduell, sondern vor allem um eine Partie, bei der es für die Gäste um den verletzten Stolz und die Wiedergutmachung einer herben Enttäuschung geht. Um die Brisanz dieses Aufeinandertreffens vollends zu greifen, reicht ein kurzer Blick zurück in den vergangenen Oktober. Damals erlebte St. Georgen vor heimischer Kulisse ein echtes Debakel und wurde von Oslip durch Treffer von Bendeguz Nemeth, Thomas Babonich und Mario Dvornikovich eiskalt mit 0:3 abgefertigt.

Diese schmerzhafte Pleite dient den Eisenstädter Vorstädtern nun als Motivationsspritze. Dementsprechend unmissverständlich und kampfbewusst fällt die Ansage von St. Georgens Spielertrainer Christopher Pinter aus: „Allen Spielern in unserem Verein ist klar, was das Rückspiel in Oslip bedeutet.“ Die formstarken Gäste brennen auf Revanche und wollen ihre aktuelle Siegesserie unbedingt fortsetzen.

Der FC Oslip wird sich diesem Rachefeldzug jedoch nicht kampflos beugen. Trainer Thomas Achs hat den Erfolgslauf der Gäste genau registriert und nimmt die Rolle des Spielverderbers vor heimischem Publikum nur allzu gerne an: „St. Georgen hat einen Lauf, den es zu stoppen gibt!“ Dabei können die Hausherren auf einen wichtigen Rückkehrer bauen. „Kulcsar kommt nach der Sperre zurück und wir gehen top motiviert in das Spiel!“, zeigt sich Achs angriffslustig vor diesem brisanten Schlagabtausch.