Kanter-Heimsieg für Jabing, auch die anderen glänzten
2. Klasse Süd A
Viermal Hupfer und zweimal Herceg ergaben für den ASK einen 6:0-Erfolg. Riedlingsdorf schlug sich gegen Wolfau gut und Kroisegg und Redlschlag sind weiter auf der Überholspur.
6:0! Manuel Glatz klatschte mit Jabing den nächsten Kantersieg auf die Anzeigetafel.
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Daheim kann es der ASK Jabing einfach richtig gut. Nach einem 6:0-Sieg gegen Deutsch Schützen und einem 10:0-Kantersieg gegen Goberling wurde jetzt auch der UFC Siget mit 6:0 vom Platz geschossen. Schon nach wenigen Sekunden drehten die Jabinger zum Jubeln ab. Benjamin Hupfer brachte den Ball im Tor unter. „Wenn die Uhr noch nicht einmal auf 1 gesprungen ist und man schon zurückliegt, ist das natürlich katastrophal“, ärgerte sich Siget-Trainer Johannes Jani. Die Jabinger drückten weiter an. In Minute 19 zog Alen Herceg ab, versenkte die Kugel im langen Eck. Doch dabei blieb es nicht: Vor der Pause netzten die Hausherren noch zweimal. Und auch danach gelangen noch zwei Tore. Zum Mann des Tages avancierte Benjamin Hupfer mit vier Treffern. „Das war eine eindeutige Geschichte“, jubelte Jabings Obmann Christian Gansfuss, der sich besonders für seinen Viererpacker freute: „Benji kommt nach seiner Verletzung immer besser in Fahrt und hilft damit natürlich der gesamten Mannschaft.“
Ganz vorne dabei ist weiterhin auch der ASK Riedlingsdorf. Gegen Wolfau feierten Urban Zibert & Co. den fünften Sieg in Folge. Ivan Miscin drückte nach 23 Minuten den Ball erstmals über die Linie, ehe die Wölfe ausglichen. Dann sprang aber der starke Zibert in die Bresche. In Minute 53 versenkte er den Ball sehenswert im langen Eck - keine Abwehrmöglichkeit für Christoph Csar. „Da hat er einen Strich hingelassen“, machte Riedlingsdorfs Co-Trainer Philipp Michalek große Augen. „Alles in allem war es eine ganz gute Leistung von uns, der Sieg geht in Ordnung.“ Bei den Wolfauern läuft es hingegen nicht, man verlor auch das dritte Topspiel. „Das ist nach dem doch guten Saisonstart richtig bitter, jetzt müssen wir bis zum Winter noch das Beste herausholen“, so Sektionsleiter Christian Petz.
Für Redlschlag gab´s den nächsten vollen Erfolg, aber der war wirklich hart erarbeitet. Der Tabellenletzte aus Goberlingmachte den Redlschlagern das Leben schwer, erst ein Kopfball-Treffer von Laszlo Toth brachte die Erlösung. Nach einem Corner köpfelte Krisztian Kottan auf Toths Schädel, der nickte ein (67.). „Wenn man sich unsere letzten Partien angesehen hat, hätte man gar nicht geglaubt, dass da die gleiche Mannschaft am Platz steht“, war Obmann Christoph Böhm mit der Leistung nicht einverstanden. Am Ende wanderten aber die drei Punkte aufs SG-Konto, das zählt. Im Finish hätte der Sieg noch höher ausfallen können, Gergö Rosner und Adam Bazso scheiterten aber gleich dreimal an Ex-Redlschlag-Goalie Patrik Friedel.
Kroisegg tankte ebenfalls Selbstvertrauen, schickte den SV Deutsch Schützen mit 4:0 heim. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase war es Andras Sinka, der einen Freistoß ins Netz hob. Nach der Pause tankte sich der Kroisegger Angreifer durch, flankte zur Überraschung aller erneut ins Tor. Wenig drauf durfte David Tokaji ran, der schnürte dann auch noch einen Doppelpack. Von den Gästen kam wieder einmal wenig, die einzig nenneswerte Möglichkeit machte in Halbzeit eins Marcell Tanai hervorragend zunichte.
Der SC Schachendorf kehrte zuhause auf die Siegerstraße zurück. Akos Fajko traf schon nach zwei Minuten ins Tor. In Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wie es Hocharts Obmann Dieter Höfler ausdrückte. Sein Team schaffte auch den Ausgleich - durch Fabian Kottuscheck. Doch Schachendorf holte erneut zum Keulenschlag aus, Fajko traf und auch in Unterzahl brachte man den 2:1-Sieg über die Zeit. Für Hochart der nächste Rückschlag. „Uns fehlt seit Wochen die letzte Konsequenz, außerdem laufen wir immer einem Tor nach. Das macht es natürlich auch nicht leichter“, so Höfler.
Zwischen dem SC Buchschachen und dem SV Hannersdorf gab es eine Punkteteilung. Balint Beke entwischte schon nach sechs Minuten der Gäste-Abwehr, traf zum 1:0. Allerdings ging dem Beke-Lauf eine kuriose Situation voraus. „Das war ein Platzfehler“, schmunzelte Hannersdorfs Obmann Matthias Konrad. „Wir hatten den Ball, der ist dann wild versprungen und das gab Beke die Möglichkeit, alleine aufs Tor zu laufen.“ Hannersdorf reagierte aber perfekt, drehte per Doppelschlag die Partie (30., 31.), doch Buchschachen glich rasch aus (36.). Nach der Pause übernahmen die Gäste das Kommando, streichelten auch die Latte. „Dazu hatten wir zwei weitere gute Chancen“, meinte Konrad. Doch auch Buchschachen jubelte fast noch einmal: In Minute 85 hielt Tomo Kotnik aus der Distanz drauf, schoss aufs Lattenkreuz.