Langsam stimmt die Richtung in Riedlingsdorf

2. Klasse Süd A

Für Riedlingsdorf geht es bergauf. Gegen Hannersdorf feierte man den dritten Sieg.

Check! Urban Zibert (r.) und Ivan Miscin drehten gegen Hannersdorf mehrmals jubelnd ab.

Check! Urban Zibert (r.) und Ivan Miscin drehten gegen Hannersdorf mehrmals jubelnd ab.

© BVZ

Die ersten Wochen der neuen Saison waren für die Riedlingsdorfer alles andere als einfach. Zuerst einmal war da die „Transfer-Causa“, bei der fünf neue Spieler nicht angemeldet werden konnten. Riedlingsdorf startete somit anders als geplant mit einem dezimierten Kader in die Meisterschaft. Und auch die ersten Ergebnisse waren dann nicht wirklich die, die man sich im Vorfeld gewünscht hat. In Runde eins musste man eine bittere 0:2-Derbyniederlage gegen den SV Kroisegg einstecken. Eine Woche später verlor man auch noch beim SC Schachendorf. Gegen Hochart kratzte man dann aber die Kurve. Vor Heimpublikum siegten die Riedlingsdorfer mit 3:2 und legten in den nächsten Spielen nach. Zunächst gewann man in Deutsch Schützen 4:2, am Wochenende knackte man auch Hannersdorf. In der letzten Minute steckte Florian Huber auf Ivan Miscin durch, der blieb alleine vor Peter Kamondi cool und schob zum 4:3 ein.

Danach atmete auch Co-Trainer Philipp Michalek durch: „Die Tore, die wir bekommen haben, waren eigentlich vermeidbar. Immerhin konnten wir das Spiel am Ende dann doch noch für uns entscheiden.“ Am Samstag geht´s schon weiter. In Goberling wollen die Riedlingsdorfer den vierten Sieg in Folge holen, die Favoritenrolle liegt auch klar beim ASK, der beim Auswärtsspiel wohl auch wieder auf Stammkräfte bauen kann. Goalie Sebastian Lang, der zuletzt krank war, kommt zurück, wie Michalek verrät. Dazu sollte auch Rene Rechberger das Trikot wieder überstreifen. Daniel Szendi wird wohl noch eine Pause gegönnt, der soll dann für den Kracher gegen Wolfau voll fit sein.