Redlschlag: Schiedsrichter-Absage ließ Klubs improvisieren

2. Klasse Süd A

Weil die eingeteilte Schiedsrichterin kurzfristig w.o. geben musste, ließen sich Redlschlag und Siget etwas einfallen. Kurzerhand pfiff SGR-Vereins-Referee Gerhard Fleck die Partie.

Siget-Coach Johannes Jani nahm´s mit Humor und war angetan von der Schiedsrichter-Leistung.

Siget-Coach Johannes Jani nahm´s mit Humor und war angetan von der Schiedsrichter-Leistung.

© BVZ/Archiv

Die letzte Runde in der 2. Klasse Süd A sorgte in Redlschlag noch einmal für Aufsehen - aber schon vor dem Spiel. Die eigentlich eingeteilte vom BFV für die Partie eingeteilte Schiedsrichterin musste kurzfristig absagen und konnte daher nicht zum Spiel kommen. Also standen Redlschlag und die Gäste aus Siget vor einer Frage: Wie können wir das Spiel dennoch austragen? Schließlich wurde mit einer halben Stunde Verspätung angepfiffen - und mit einem „Notfall-Referee“. Redlschlags Vereins- und Reserve-Schiedsrichter Gerhard Fleck leitete die Partie - und das in souveräner Manier.

Gäste-Trainer Johannes Jani schilderte die Situation: „Es war wirklich kurios. Wir haben dann per Auslosung bestimmt, dass der Redlschlager pfeift. Aber ich muss sagen, er hat das absolut gut gemacht und eine einwandfreie Leistung gezeigt.“ Das Spiel selbst endete schließlich 1:1 - damit konnten beide Teams leben. Mate Takacs schoss die Redlschlager in Führung (68.), nur acht Minuten später konnte Daniel Herrklotz für den UFC ausgleichen. Für Jani wäre dennoch etwas mehr drin gewesen: „Wir waren vor dem Tor zu ineffizient, bis dorthin haben wir es eigentlich gut gespielt.“