Überraschungen und Favoritensiege zum Auftakt

2. Klasse Süd A

Die erste Runde in der 2. Klasse Süd A ist vorbei. Die Überraschung lieferte Kroisegg mit einem 2:0-Derbysieg in Riedlingsdorf. Überzeugen konnten auch Deutsch Schützen und Redlschlag. Wolfau zwang im Topspiel Hannersdorf in die Knie.

Top! Antoni Prizmic schaffte mit seinem neuen Klub gleich einen Sieg gegen Hannersdorf.

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© BVZ

RUNDENCHECK Die erste Runde in der 2. Klasse Süd A lieferte gleich eine Überraschung. Am Samstag feierte der SV Kroisegg einen 2:0-Auswärtssieg in Riedlingsdorf. Bereits vor der Pause fanden die Gäste die besseren Möglichkeiten vor, in Minute 40 war es dann der überragende Neuzugang Andras Sinka, der auf 1:0 stellte. Nach dem Seitenwechsel fing sich der Favorit und hatte auch Chancen. Den Treffer machte aber abermals Sinka (85.). „Wir sind glücklich und haben nicht unverdient gewonnen, das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich Pressesprecher Horst Gruber. Riedlingsdorfs Co-Trainer Philipp Michalek war gefrustet: „Eine sehr miese Leistung, wir sind enttäuscht. So können wir nicht auftreten.“

Das zweite Ausrufezeichen der ersten Runde gelang dem SV Deutsch Schützen. Die Binder-Elf ging in Siget rasch in Führung, zur Pause führten die Schützer bereits mit 3:0. In der zweiten Halbzeit war Siget die bessere Mannschaft, doch Deutsch Schützen erhöhte - Martin Makovecz besorgte den 4:0-Endstand. Die wildeste Partie ging in Redlschlag ab, wo die Heimischen einen 5:3-Sieg über Buchschachen feierten. In der ersten Halbzeit waren die Gäste deutlich besser und führten mit 2:0, dann wendete sich das Blatt aber innerhalb von nur sechs Minuten. Balint Edelenyi (52., 54.) und Benjamin Szakaly (58.) drehten das Spiel. In Minute 60 dann der große Aufreger: Nach einer Rudelbildung sahen gleich drei Mann Rot - Daniel Marffi sowie Matthias Fleck und Christopher Tuba. Wenig später flog auch noch Tomo Kotnik vom Platz, Buchschachen kam trotzdem zum Ausgleich. Im Finish stellte Redlschlag auf 5:3. „Das war hitzig und intensiv. Wenn es in jedem Spiel so zugeht, brauche ich bald einen Apotheken-Dauerauftrag mit Baldrian“, schnaufte Obmann Christoph Böhm nach dem Sieg durch. Buchschachens Trainer Flamur Kacanolli war von den Geschehnissen nicht wirklich beeindruckt: „Ich wollte zwischenzeitlich gar nicht mehr weiterspielen. Wir wurden nach der Pause total aus dem Konzept gebracht.“

Einen Favoritensieg gab es für Jabing. Die Hupfer/Glatz-Mannen taten sich beim 2:1 gegen Schachendorf aber schwerer als erwartet. „Die erste Halbzeit war von uns ganz schlecht, nach der Pause war das besser, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns“, stellte Obmann Christian Gansfuss fest.

Im ersten Liga-Schlager konnte sich Wolfau durchsetzen. Die Wölfe legten bärenstark los und führten bereits nach 18 Minuten mit 2:0. Hannersdorf antwortete, Michel Simon traf traumhaft zum 1:2 (29.). In der Schlussphase hatte Daniel Szvoboda den Ausgleich am Fuß, scheiterte aber am überragend aufgelegten David Szakaly. Die Heimischen machten es besser: Leon Kinelly traf spät zum 3:1. „Es war ein hitziges, emotionales Spiel. Aufgrund der Effizienz vor dem Tor geht der Sieg in Ordnung“, bilanzierte Sektionsleiter Christian Petz.

Die letzte Partie am Sonntag zwischen Oberschützen und Hochart endete torlos. Für die Schulstädter waren es zwei verlorene Punkte, wie Fan Christoph Hahn feststellte. „Wir hatten wirklich tolle Chancen, trafen unter anderem zweimal die Stange. Vor dem Spiel hätte ich den Punkt genommen, jetzt nicht.“ Hochart blieb hinter den Erwartungen. „Wir waren im Offensivspiel unverständlicherweise wie gelähmt“, so Obmann Dieter Höfler.