Erster Tainerwechsel: Buchner beerbt Nemeth in Pilgersdorf
2. Liga Mitte
Der bislang punktelose USC Pilgersdorf trennte sich von Coach Norbert Nemeth, der erst im Sommer neu zum Team gestoßen ist. Max Buchner übernimmt.
Buchner, übernehmen Sie! Der neue Coach in Pilgersdorf heißt Markus Buchner.
© Martin Ivansich
Wenn morgen, Freitag (19.30 Uhr), der USC Pilgersdorf den SV Draßmarkt empfängt, treffen zwei Klubs aufeinander, die sich den Saisonauftakt sicher anders vorgestellt haben. Draßmarkt hat zwar fünf Punkte am Konto, verlor aber zuletzt 0:4 daheim gegen Schattendorf.
Offensichtlich hochprekär ist die Lage in Pilgersdorf. Am Sonntag setzte es eine unglückliche 2:3-Pleite in Pöttsching. Status quo nach vier Runden: null Punkte. Noch vor dem Duell trennte sich der Verein von seinem Chefcoach Norbert Nemeth, der wiederum erst im Sommer statt Dadi Maxell übernommen hatte.
Obmann Thomas Schlögl: „Es hat sich herausgestellt, dass wir in einigen Dingen verschiedene Ansichten haben. Wir haben nach vier Runden null Punkte am Konto und mit Draßmarkt diese Woche und Lockenhaus nächste Woche wichtige Spiele vor der Brust.“ Da erhoffe man sich bereits eine Reaktion. Die soll unter der Leitung des neuen Coaches gelingen. Das ist Markus Buchner, bis zum Sommer Coach in Schattendorf und nun wieder in der 2. Liga Mitte aktiv. „Eigentlich war ich überrascht, weil ich nach Pilgersdorf eigentlich wenig bis gar keine Verbindung hatte. Aber es waren wirklich super Gespräche und ich bin guter Dinge“, sagt der Neo-Coach über den Deal.
Vor den Derbys gegen Draßmarkt und Lockenhaus heißt es nun: „So schnell wie möglich eine Gemeinschaft werden und Leidenschaft entwickeln.“
Am Mittwoch leitete Buchner das erste Training, am Freitag wird es ernst. „Natürlich wird es schwer sein, in eineinhalb Stunden große spielerische Veränderungen einzuleiten, aber ich gehe sehr positiv in dieses wichtige Spiel.“
Und Norbert Nemeth? Der sagte nach der Trennung: „Ich habe aus dieser Geschichte viel gelernt. Ich werde in Zukunft nicht mehr akzeptieren, dass man eine Vorbereitung mit fünf, sechs Spielern aus der Kampfmannschaft durchzieht. Wir konnten kaum etwas trainieren. Ich werde versuchen, eine Mannschaft zu finden, wo wir dreimal trainieren können, um auch taktische Dinge besser umsetzen zu können. Ich habe vielleicht auch taktisch und fußballerisch ein bisschen zu viel erwartet, das war vielleicht das größte Problem. Natürlich möchte ich so schnell wie möglich wieder am Platz stehen. Das ist meine Leidenschaft und das liebe ich.“
Freitag, 19.30 Uhr: Neutal - Marz, Rohrbach - Forchtenstein, SPG Kaisersdorf/Markt St. Martin - Horitschon, SPG L-O-K - Pöttsching, Pilgersdorf - Draßmarkt, Weppersdorf - Neudörfl.
Samstag, 16.30 Uhr: SV 7023 ZSP - Draßburg; 18 Uhr:Schattendorf - Lockenhaus-Rattersdorf.
Spielfrei: Oberloisdorf.