Trainerwechsel als Startsignal für Neudörfl‑Umbruch
2. Liga Mitte
Wie viele andere Vereine auch, wird auch der SC Neudörfl mit einem neuen Trainer in die kommende Saison 2026/27 gehen. Während der SC Neudörfl rechnerisch noch im Titelrennen steht, teilte der Verein Trainer Peter Benes mit, dass nach der Saison Schluss ist. Zwei Ex‑Spieler, die Brüder Stefan und Mäx Valenka, übernehmen.
Der SC Neudörfl hat ab Sommer mit Stefan Valenka (2.v.l.) und Mäx Valenka (2.v.r.) ein neues Betreuerduo. Obmannstellvertreter Wolfgang Hajek und Vereinsboss Michael Schügerl gebrüßten die beiden Ex-SCN-SPieler bereits in der Vorwoche.
© zVg
Neudörfl-Coach Peter Benes wird mit Ende der Saison nicht mehr Trainer des SC Neudörfl sein. Die Vereinsverantwortlichen haben sich entschieden, zwei ehemalige Neudörfl-Kicker mit den Traineragenden zu betrauen. Die Brüder Stefan und Mäx Valenka werden die Rot-Schwarzen zukünftig betreuen. „Peter Benes und sein damaliger Co-Trainer Mike Hartl haben die Mannschaft vor zweieinhalb Jahren in einer schwierigen Situation übernommen und souverän in der Liga gehalten. In den folgenden zwei Saisonen wurde immer um den Meistertitel mitgespielt. Trotzdem haben wir uns nach längeren internen Diskussionen dazu entschieden, mit einem neuen Trainerteam in die nächste Saison zu gehen. Mit Stefan und Mäx Valenka haben wir zwei Betreuer in der Verantwortung, denen wir es auch zutrauen, unsere jungen Spieler weiterzuentwickeln. Mit einigen erfahreneren Spielern soll sowohl in der Kampfmannschaft als auch in der Reserve wieder neues rot-schwarzes Feuer entfacht werden“, so Neudörfl-Obmann Michael Schügerl.
Auch der langjährige Neudörfl-Obmann wird demnächst seine Funktion als Vereinsboss übergeben: „Ja, es stimmt, ich mache das jetzt seit knapp 15 Jahren, und wir sind auf der Suche, einen neuen Funktionärsstamm zu bauen. Ich werde natürlich immer unterstützend zur Seite stehen, aber die Zeit als Obmann wird demnächst vorbei sein.“ Wie der Kader in der kommenden Saison genau aussehen wird, steht natürlich noch nicht fest. Fest steht aber laut Schügerl, „dass es sportlich interessant bleiben soll und wir unter den ersten fünf oder sechs der Tabelle mitspielen wollen. Der Legionärsanteil soll verkleinert werden, und die Eigenbauspieler werden aufgrund der Kaderstruktur mehr Spielzeit bekommen. Wir bedanken uns auch auf diesem Weg nochmals beim aktuellen Trainer Peter Benes für die geleistete und erfolgreiche Arbeit.“
Viele Anzeichen sprechen dafür, dass Führungsspieler, die letzten Sommer schon Ambitionen hatten zu wechseln, nicht mehr gehalten werden. „Es wird aber nicht so sein, dass in der kommenden Saison nur ganz junge Spieler auflaufen werden – das kann nicht funktionieren. Es werden definitiv auch einige erfahrene Spieler im Kader stehen.“
Noch-Trainer Peter Benes zur Situation: „Fakt ist, dass Art und Zeitpunkt der Kommunikation mehr als unglücklich waren. In einer Situation, in der man eigentlich immer noch – ich weiß, dass das nur theoretisch ist – um den Meistertitel spielt und ich die Mannschaft führen soll, kommt so eine Meldung eher weniger günstig. Es gab auch leider kein Zusammensetzen und keinen eventuellen Austausch über Vereinsplanungen oder auch meine Vorstellungen. Es wäre durchaus vorstellbar gewesen, dass wir nach den zweifellos sehr erfolgreichen zweieinhalb Jahren auch noch einen gemeinsamen Weg finden, die Zusammenarbeit zu verlängern – auch wenn die Ziele vielleicht nach unten korrigiert hätten werden müssen. Jetzt gilt es aber, die gute Saison erfolgreich zu beenden, und dann sehen wir weiter. Ich freue mich auf neue Aufgaben, die sicher kommen werden, und wünsche dem SCN und meinen Nachfolgern natürlich viel Erfolg.“