Neuer Tormann für Gattendorf

2. Liga Nord

Nach dem Abgang von Lukas Stifter-Bader ist Gattendorf „fündig“ geworden.

Alexander Nurschinger wechselt vom UFC St. Georgen zum SC Gattendorf.

Alexander Nurschinger wechselt vom UFC St. Georgen zum SC Gattendorf.

© zVg

Bald nach der Hinrunde gab Gattendorfs Einser-Keeper Lukas Stifter-Bader, Sohnemann von Trainer Didi Bader, bekannt, dass er in seiner noch jungen Karriere den nächsten Schritt wagt. Der Wechsel zum SC/ESV Parndorf scheint eine beschlossene Sache zu sein. Die Optionen auf ein Leiberl in der Regional- oder Burgenlandliga sind groß.

Sehr zum „Ärgernis“ des Stammklubs, dem Sc Gattendorf. „Mitten in der Saison einen neuen Tormann zu finden, das ist ziemlich schwierig“, meinte Kapitän und Sektionsleiter Norbert Schalling. Mehrere Kandidaten - unter anderem Ex-Winden-Keeper Tomy Pejic - wurden kontaktiert. Zustande kam lange Zeit aber kein Transfer.

Doch knapp vor dem Jahreswechsel wurde man doch fündig. Der 21-jährige Alexander Nurschinger übersiedelt vom 2. Klasse Nord-Verein UFC St. Georgen nach Gattendorf. „Er hat sehr viel Potenzial“, so Schalling.

Der Youngster genoss immerhin in der Jugend eine sechsjährige Ausbildung beim FK Austria Wien. Auch er wagt somit den nächsten Schritt und wird beim Trainingsauftakt bereits an Bord sein.

Die Gattendorfer feiern im Sommer den 100. Geburtstag des Vereins. Wäre da der Meistertitel nicht das berühmte „Tüpfelchen auf dem i“? Zudem auch Klub-Tausendsassa Norbert Schalling seinen 40er feiert. Drei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Deutsch Jahrndorf sind immerhin eine machbare Sache. Zudem war die Form gegen Ende der Herbstrunde stark.

Mit zwei neuen Akteuren, die alles andere als unbekannt sind, darf Trainer Didi Bader ab sofort rechnen. Beide machten eine Gattendorf-Pause, wenn aber aus verschiedenen Gründen.

Legionär Lubomir „Lubo“ Chovanko wird nach seinem Kreuzbandriss ein Comeback geben. Er trainierte bereits im November wieder mit, Einsätze wagte man aber aus Sicherheitsgründen noch keine.

Und Youngster Maximilian Bernthaler kehrt zurück. Vor einem Jahr zog er mit seiner Mutter nach Mattersburg, wo er sich dem MSV 2020 anschloss. Spiel bestritt er für den Klub keines, er laborierte an Problemen mit dem Syndesmoseband. Jetzt meldete er sich wieder fit und voll belastbar zurück.