Siegendorf-Express rollt im Eilzugstempo weiter
2. Liga Nord
Das Thema Wiederaufstieg nimmt immer konkretere Formen an. Zuletzt gewannen die ASVler in Illmitz 7:2.
Siegendorfs Spielertrainer Dominik Wydra plant am Freitag (19 Uhr) gegen Andau den nächsten Sieg.
© zVg/ASV Siegendorf, [M.PRIKOSZOVITS]
Der 7:2-Sieg in Illmitz war eine Machtdemonstration des Meisterkandidaten Nummer eins.
„Auswärts sieben Treffer zu erzielen, das ist nicht selbstverständlich“, meint Spielertrainer Dominik Wydra. „Tore schießen, das ist immer unser Anspruch.“ Bemerkenswert war dabei der Auftritt von Stürmer Robert Marko, dem nach seiner Einwechslung zur Pause gleich drei Treffer gelangen.
Qualität hoch, aber immer auf den Rasen bringen
Wydra denkt aber schon an die nächste Partie. „Platz eins, das ist eine schöne Momentaufnahme. Klar, wir haben viel Qualität in der Mannschaft. Diese muss man aber erst auf den Platz bringen.“
Deswegen wird auch stets dreimal pro Woche trainiert. Am Montag ging es etwas lockerer zu. Da wurden beispielsweise in Bezug auf die Athletik schon jetzt Aufgaben für die Winterpause erläutert.
Gegen Andau (Freitag, 19 Uhr) setzt der Coach wieder auf viel Ballbesitz und rasche Durchstöße in die „Box“.
Der Gegner kommt mit Bauchweh nach Siegendorf. Das Derby gegen Wallern wurde nach einer Führung und einem Ausschluss noch 2:4 vergeigt. Somit wird Kapitän Lukas Wally (Rot) auf jeden Fall fehlen.
Apropos optimale Betreuung. Bei den Siegendorfern besteht der Trainerstab aus lauter Aktiven. Wydra ist Spielertrainer, sein Assistent Jakov Josic stürmt und ist aktuell mit neun Treffern der Führende in der Torschützenliste. Die Reserve coacht Thomas Simetits, der dort auch selber noch die Packler als Spieler schnürt. Und Zweier-Tormann Balazs Giczi übernimmt das Training der Goalies.
Verfolger Wallern und Kittsee im direkten Duell
Zwei Sieger, die sich ins Verfolgerfeld vorgearbeitet haben, treffen am Sonntag um 16 Uhr aufeinander. Aufsteiger Wallern (Platz sechs) empfängt Kittsee (Rang vier). Beide Teams feierten zuletzt Siege, bei denen sie jeweils vier Volltreffer erzielen konnten.
In Wallern verlässt man sich auf ein eingespieltes Team. Die Mannschaft ist im Gegensatz zum Vorjahr unverändert geblieben. Stürmer Patrick Mayer hat zuletzt seine Torsperre abgelegt und wieder die Schusstiefel angezogen. „Endlich, das war schon wie verhext“, meinte er nach seinem Doppelpack in Andau. Jetzt will er natürlich wieder treffen. Spannend wird auf jeden Fall das Duell der beiden Mittelfeldmotoren: Wallerns Oliver Theiler hat in dieser Saison schon sechsmal getroffen, Kittsee-Junior Tobias Wisak bereits viermal.
Kittsee-Trainer Martin Grabenbauer vertraut seinen jungen Burschen. Marko Pernicka beispielsweise, der im Sommer aus Neusiedl kam, ist erst 19 Jahre jung. Ihm gelangen aber auch schon vier Tore. Der erst 16-jährige Domonkos Fekete stand ebenfalls schon in der Startformation. Beim 4:0-Sieg gegen Gattendorf lag man schon zur Pause 3:0 vorne. „Es steht 0:0“, mahnte der Coach.