Tadten ist gut in Schuss

2. Liga Nord

Tadten zeigte in der Vorbereitung bisher sehr starke Leistungen.

Coach Michael Pittnauer und sein UFC Tadten präsentierten sich in der Vorbereitung von der besten Seite.

Coach Michael Pittnauer und sein UFC Tadten präsentierten sich in der Vorbereitung von der besten Seite.

© Didi Heger

Beim UFC Tadten läuft die Vorbereitung auf Hochtouren – und die bisherigen Ergebnisse können sich sehen lassen. Gegen die beiden Burgenlandligisten Deutschkreutz (2:2) und Halbturn (3:3) holte die Mannschaft von Trainer Michael Pittnauer jeweils ein Remis. Dazu kamen ein klares 6:1 gegen Pamhagen, ein 4:2 gegen Sportklub U18 sowie ein 1:1 gegen St. Andrä und ein 3:0 gegen Frankirchen beim Blitzturnier. Von einer Überform will Pittnauer dennoch nichts wissen. „Die Vorbereitung zählt nur bedingt. Entscheidend ist, dass wir zum Meisterschaftsauftakt bereit sind“, sagt der Coach mit Blick auf das Seewinkel-Derby gegen Andau. Dennoch erkennt er eine klare Entwicklung: „Die Spieler verstehen immer besser, worum es mir und dem UFC Tadten geht. Man merkt, dass die Mannschaft Schritt für Schritt zusammenwächst.“

Dazu beigetragen hat auch die Transferpolitik des Vereins. Tadten verabschiedete sich von mehreren Legionären und setzte stattdessen auf regionale Verstärkungen. Mit Samuel Luntzer, Melvin Kirchknopf und Heimkehrer Sebastian Pichler kehrten einheimische Spieler zurück, dazu kam mit Philipp Filz ein weiterer Akteur aus der Region. „Die Spieler kommen mit einem Lächeln zum Training. Daran merkt man, dass wir vieles richtig gemacht haben“, freut sich Pittnauer, der regelmäßig 18 bis 20 Spieler auf dem Trainingsplatz begrüßen kann.

Trotz der positiven Entwicklung will der Trainer keine Einzelspieler in den Vordergrund stellen. Zwar traf Lukas Hofmann bislang in jedem regulären Testspiel, doch Pittnauer betont: „Natürlich ist er ein herausragender Spieler, aber ohne sein Kollektiv ist auch er nichts. Er lebt von den Vorlagen seiner Mitspieler.“ Der Erfolg sei nur über eine funktionierende Mannschaft möglich. Einziger Rückschlag in der Vorbereitung war die Verletzung von Armin Burian, der mit einem Bänderriss noch vier bis sechs Wochen fehlen wird. Ansonsten kann Tadten nahezu aus dem Vollen schöpfen.

Zum Meisterschaftsauftakt am 14. August wartet mit Andau gleich ein echter Gradmesser. „Andau hat sich extrem verstärkt. Wir wissen, was sie können – aber wir wissen auch, was wir können“, sagt Pittnauer. Er erwartet ein intensives Derby, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Die Vorfreude darauf ist aber groß. Jetzt wartet aber noch die Generalprobe für die Meisterschaft: Heute Samstag trifft der UFC Tadten auswärts auf den SC Apetlon (17 Uhr).