Rochaden am Trainersektor in der 2. Liga Süd

Neuberg/Großpetersdorf

In der letzten Woche gab es gleich zwei Wechsel auf den Betreuerbänken: In Neuberg kehrte Andi Konrad zurück, während in Großpetersdorf Rene Varga übernahm.

Abschied. Richard Niederbacher musste in Großpetersdorf gehen. Neuer Cheftrainer ist Ex-Kicker Rene Varga.

Abschied. Richard Niederbacher musste in Großpetersdorf gehen. Neuer Cheftrainer ist Ex-Kicker Rene Varga.

© BVZ/Max

Die 2. Liga-Spielzeit biegt mehr auf ihre Zielgerade ein und viele nahmhafte Vereine kämpfen um den Klassenerhalt. Vom Letzten aus Rudersdorf bis zum Tabellenelften aus Oberdorf geht die Angst um in der kommenden Saison in der 1. Klasse Süd kicken zu müssen. Der SV Großpetersdorf, der nach dem Wochenende auf den vorletzten Platz abrutschte, nutzte nun die Option eines Trainerswechsels. So übernahm der ehemalige SVG-Kicker und langjährige Rechnitz-Kapitän Rene Varga vom ehemaligen Bundesliga-Profi Richard Niederbacher. Einfach fiel Obmann Harald Schneller die Entscheidung nicht, wie er der BVZ erklärte: „Es haben zuletzt leider einige Dinge nicht mehr so funktioniert, wie sie sollten und da sind wir dann mit Rene auf einen sehr guten Freund des Vereins gekommen. Er hat dann am letzten Donnerstag zugesagt.“ Ausgerechnet beim Derby gegen seinen Rechnitzer Stammverein feierte Varga dann sein Debüt. Dieses verlor man mit 1:4. Schneller: „Es gibt einiges zu tun, aber Probleme sind da, um sie zu lösen. In diesem Jahr brechen leider viele wahnsinnige Geschichte auf uns ein. Dennoch bleiben wir optimistisch.“ Der neue Trainer meinte gegenüber der BVZ: „Ich möchte den SVG und auch Obmann Harald Schneller in dieser schwierigen Situation und aus alter Verbundenheit unterstützen. Gemeinsam wollen wir die Abstiegsgefahr bannen, auch wenn klar ist, dass jeder Beteiligte bis zum Saisonende an seine Leistungsgrenze und vielleicht auch darüber hinaus gehen wird müssen.“

Rochaden am Trainersektor in der 2. Liga Süd

© BVZ

In Neuberg war die Ausgangslage indes eine andere. Mit der Arbeit vom im Winter installierten Cheftrainer Lukas Spirk war man sehr zufrieden, aber der ehemalige Klassestürmer legte von sich aus zurück. „Ich habe es nicht ganz verstanden“, erklärte Obmann Martin Konrad, um anzufügen: „Lukas hat super Arbeit geleistet und er bringt vieles mit, um ein richtig guter Trainer zu werden. Er meinte nur, dass ihm alles zu viel werden würde.“ Der SVN war so unter Zugzwang und kann sich glücklicherweise auf seine Legenden verlassen: Andi Konrad springt bis zum Saisonende ein. Dabei ist das Ziel der Klassenerhalt und mit dem 1:1 im Nachtrag gegen Olbendorf und dem 2:1-Sieg in Kukmirn sind die ersten Schritte gemacht. „Wir sind ihm sehr dankbar“, meinte Oberhaupt Konrad.