Edelserpentiner sind eigentlich fast durch

2. Liga Süd

Die SpG Edelserpentin eilt von Sieg zu Sieg und ist mittlerweile neun Zähler vor dem schärfsten Verfolger. Nur noch zwei Siege fehlen der Elf von Michi Horvath zum Burgenlandliga-Aufstieg.

Nicht zu Fall gebracht. Der SV Stegersbach mit Christoph Kienzl (r.) hielt gegen den Tabellenführer von der SpG Edelserpentin lange das Remis , aber Manuel Csencsics und seine SpG-Kollegen gewannen noch mit 2:1 und öffneten das Burgenlandliga-Tor so sehr weit.

Nicht zu Fall gebracht. Der SV Stegersbach mit Christoph Kienzl (r.) hielt gegen den Tabellenführer von der SpG Edelserpentin lange das Remis , aber Manuel Csencsics und seine SpG-Kollegen gewannen noch mit 2:1 und öffneten das Burgenlandliga-Tor so sehr weit.

© Bauer, Bauer

STEGERSBACH - EDELSERPENTIN 1:2.Langsam, aber sicher kann bei SpG Edelserpentin der Meister-Sekt gekühlt werden. Nach dem 2:1-Auswärtssieg in Stegersbach und den Ergebnissen der Konkurrenz hat die Elf von Michael Horvath bei fünf noch verbleibenden Spielen neun Zähler Vorsprung und dazu auch noch das klar bessere Torverhältnis auf ihrer Seite. Heißt: Zwei Siege und man ist zu 99,99 Prozent durch. Beim ehemaligen Regionalligisten entwickelte sich von Beginn an ein schnelles und ausgeglichenes Spiel. Die Gäste hatten zwar die prinzipielle Oberhand, aber auch die Heimischen hatten durch Oli Poandl immer wieder gute Momente. Es dauerte bis zur 51. Minute, ehe Michel Simon auf 0:1 stellte. Bence Heiter konterte quasi postwendend, aber spät machte Endrit Mucolli doch noch den SpG-Siegtreffer. „Unverdient war das nicht“, sagte Stegersbach-Trainer Manfred Petrus und ergänzte: „Wir haben nicht ganz das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten, aber sie haben auch einfach eine gute Truppe.“ Zufrieden war man klarerweise im Lager des Tabellenführers. Obmann Konrad Renner: „Es war ziemlich ausgeglichen. Generell dürfen wir uns über den Status quo aber natürlich nicht beschweren.“

STATISTIK:

SV GOLF- & THERMENREGION STEGERSBACH - SPG EDELSERPENTIN 1:2 (0:0).-

Torfolge: 0:1 (51.) Simon, 1:1 (55.) Heiter, 1:2 (87.) Endrit Mucolli.

Reserve: 6:9 (Tecic 5, Resch; Bendra 3, Valentin Horvath 3, Lakits 2, Rozmaric).

SR:Erdem (S: kein Kommentar/E: kein Kommentar).- Thermenstadion, 100.

Stegersbach: Slukic; Oswald, Fritz, Kalamar, Jautz-Lackner; Mad, Faulend (86. Berzkovics); Heiter, Kienzl, Poandl; Vass.

Edelserpentin:Malits; Pusztai(85. Halavuk), Zupanko, Prahic, Muji, Lakatos; Csencsics, Strohmeyer, Simon(68. Angyan); Benkö,Endrit Mucolli.

NEUBERG - RECHNITZ 3:3.Ein richtiger 2. Liga-Leckerbissen endete in einer nicht unverdienten Punkteteilung. Das Geschehen ging dabei auf und ab und beide Mannschaften hatten ihre Momente. Die Hausherren führten zur Pause mit 1:0, ehe Nino Werderitsch via Dreierpack auf 1:3 stellte. Die beste Frühjahrs-Mannschaft aus Neuberg gab sich aber nicht auf und Ivan Hajdic und Sandro Csencsits retteten noch den Punkt. „Diese Moral zeichnet unser Team auch aus“, lobte SVN-Obmann Martin Konrad und meinte weiter: „Eine sehr gute Partie.“ Da pflichtete man auch in Rechnitz bei, die sich aber erneut für einen tollen Auftritt nicht adäquat belohnten. SVR-Oberhaupt Harald Füzi: „Generell eine super Partie und in Neuberg einen Punkt zu holen, ist nicht so schlecht.“

STATISTIK:

SV MARSCH NEUBERG - SV SPEEDARENA RECHNITZ 3:3 (1:0).-

Torfolge: 1:0 (28.) Hajdic, 1:1 (54.) Werderitsch, 1:2 (64.) Werderitsch, 1:3 (75., Elfmeter) Werderitsch, 2:3 (81., Elfmeter) Hajdic, 3:3 (88.) Csencsits.

Gelb-Rote Karte: Radakovits (91., Unsportlichkeit).

Reserve: 3:5 (Alex Ressner 2, Nico Knor; Mandl 3, Haller, Krznaric).

SR:Yüksel Akar (N: durchschnitt/R: sehr gut).- Neuberg, 100.

Neuberg:Kracher; Neubauer(32. Maikisch), Draguljic,Niklas Konrad (70. Marth), Paul; Gruber, Golubar, Vikario; Csencsits, Hajdic, Pelzmann(77. Radakovits).

Rechnitz: Cividino; Resetar, Valkovszki, Bolla, Pfahnl;Bernd Brunner (67. Simon); Gollerits, Kurtz, Szanto(81. Dorner); Werderitsch(92. Mathias Preinsperger), Pergel.

MÜHLGRABEN - GROSSPETERSDORF 0:0. Das Verfolgertreffen in Mühlgraben ist schnell erzählt: Vor der Pause waren die Gäste besser, danach die Hausherren, aber ein Treffer wollte beiden Mannschaften nicht gelingen und so endete die Partie in einem Remis. „Das war auch verdient, weil es ausgeglichen war und es nicht viele Chancen gab“, sagte SVM-Sektionsleiter Florian Jud und SVG-Oberhaupt Harald Schneller stimmte zu: „Es war ein gerechtes Ergebnis und der Zähler geht für beide Teams auch in Ordnung.“

STATISTIK:

SV MÜHLGRABEN - SV OK-ENERGIEHAUS GROSSPETERSDORF 0:0.-

Gelb-Rote Karte: Wurglits (73., Foul).

Reserve:3:5 (Wolf 3; Al Musawi, Somorai, Burjan 2, Gerhard Resner).

SR:Karadag (M: gut/G: gut).- full speed-Arena, 200.

Mühlgraben: Bilalic; Glanz, Vurcer, Dudajek, Hösch; Niederl, Hutter; Fink, Stangl, Simon Kropf; Pfeifer(72. Friedl).

Großpetersdorf: Rengel; Tiefengraber, Krenn, Tiba, Schmalzer; Hötschl, Matthias Hetyei (67. Matthias Resner), Stefan Hetyei, Jani(86. Sagmeister); Füleki, Wurglits.

ROTENTURM - SCHLAINING 0:1. Der ASK Schlaining schöpft neue Hoffnung! Nach zwei Siegen in Folge ist man Jabing und Olbendorf wieder auf den Fersen und nun hat man noch das Heimspiel gegen Heiligenbrunn vor der Brust. „Das müssen wir gewinnen, sonst haben wir oben eh nichts verloren“, blickte Sektionsleiter Ernst Simon schon auf das kommende Wochenende ohne den letzten Sonntag aus den Augen zu lassen. Dort gewann seine Elf das Derby in Rotenturm dank Ivan Mamic mit 1:0. „Es war hart umkämpft, aber die Burschen haben super dagegengehalten“, so Simon weiter. Die Hausherren verpassten die Chance, sich auf den zweiten Platz vorzuschieben. Dabei gab es durchaus auch offensive Möglichkeiten für die Elf von Mario Portschy, die aber an diesem Tag nicht ganz an ihr Leistungsmaximum herankam. Der Coach dazu: „Es wäre eine schöne Momentaufnahme gewesen, aber wir haben keinen wirklich guten Tag erwischt.“

STATISTIK:

ASK KORKISCH ROTENTURM - ASK SCHLAINING 0:1 (0:1).-

Tor:0:1 (30.) Mamic.

Reserve:2:0 (Barbaryan, Mate).

SR: Flasch (R: gut/S: gut).- Korkisch Arena, 150.

Rotenturm: Hettlinger; Hassuneh, Selimovic, Szabo, Gröller (52. Horvath); Brindlinger (81. Zambo), Talaber, Luckerbauer (60. Ungerböck), Doleschal; Balogh (52. Puhr), Burai.

Schlaining: Bögöly; Csebits, Florian Glösl, Tobias Glösl, Nagy(68. Klemens Mikovits); Putz, Felegyhazi(87. Bürger); Zahrl, Dzaferovic, Mamic; Petric.

JENNERSDORF - OLBENDORF 4:2.Knapp 60 Minuten spielte der SV Olbendorf beim neuen 2. Liga-Zweiten aus Jennersdorf stark, um in der Schlussphase nicht mehr die nötigen Kraftreserven für einen Punktgewinn aufbringen zu können. „Bis dorthin war es sensationell“, meinte der Sportliche Leiter Ronald Jallitsch, dessen Elf bei eigener Überzahl paradoxerweise etwas zurückfiel. „Bei der nächsten Roten Karte für unseren Gegner geht bei uns einer mit raus“, sagte Jallitsch mit einem Augenzwinkern. So konnten die Hausherren die Begegnung dank zweier später Tore noch gewinnen. „Mit unseren Einwechslungen bekamen wir Herz dazu und kämpferisch war es dann einfach top“, lobte Jennersdorfs Sportlicher Leiter Martin Sitzwohl seine Elf.

STATISTIK:

UFC LUMITECH JENNERSDORF - SV OLBENDORF 4:2 (2:2).-

Torfolge:0:1 (8.) Cakarun, 1:1 (14., Elfmeter) Stefan Deutsch, 1:2 (30.) Krsic, 2:2 (45.) Boandl, 3:2 (76.) Boandl, 4:2 (81.) Herzenjak.

Gelb-Rote Karte:Gumhold (67., Foul).

Reserve: 1:2 (Ehrenhofer; Trenker, Werderits).

SR: Ruffa (J: sehr gut/O: sehr gut).- Jennersdorf, 200.

Jennersdorf: Colig; Dunkl, Knaus (54. Halb), Gumhold, Matthias Wagner; Resch, Bakanic; Stefan Deutsch (79. Herzenjak), Mrazek (63. Michael Wagner), Boandl; Vajda.

Olbendorf: Halilovic; Krsic, Faszl, Haadl (77. Glatz); Plank, Thomas Nebl; Holper (58. Batori-Toth), Hitrec, Handel Mazetti, Heschl(77. Tuider); Cakarun.

JABING - EBERAU 3:1.Ein Zeichen des ASK Jabing, der am Samstag gegen Eberau seinen ersten Rückrundensieg feiern konnte und so zumindest im 2. Liga-Abstiegskampf mit dabei bleibt. Der Heimsieg war dabei verdient, weil man kämpferisch wieder alles reinlegte und nun auch die nötigen Tore erzielte. „Ein Kompliment an die Mannschaft. Das hat richtig gut getan und war für den Verein sehr wichtig“, so ASK-Coach Marc Seper, der über ein Andre Doppler-Tor und einen Doppelpack von Philipp Tauss jubeln durfte. Bei den Gästen glich Felix Csencsits zwischenzeitlich aus. Unzufrieden war SVE-Sektionsleiter Andi Gutleben: „Es war von uns eine schwache Leistung und eine dann verdiente Niederlage.“

STATISTIK:

ASK AUTOMOBILE SIMON JABING - SV WICA EBERAU 3:1 (1:1).-

Torfolge: 1:0 (18.) Doppler, 1:1 (32.) Csencsits, 2:1 (49.) Tauss, 3:1 (51.) Tauss.

Reserve: Nichtantreten Jabing.

SR:Windisch (J: sehr gut/E: gut).- Pinka Arena, 120.

Jabing: Lalic; Graf, Bogad, Schreiner, Haselpacher; Sagmeister(84. Kamper), Farkas, Strobl, Gergo; Tauss(86. Deutsch), Doppler (95. Brunner).

Eberau:Levay; Pataki, Patrick Kraller, Georg Bock (57. Horvath), Rambeck; Abert, Martin Bock, Szvetits, Vlasics; Skriba (84. Stefan Laky), Csencsits.

HEILIGENBRUNN - KUKMIRN 4:2.Der SV Heiligenbrunn meldete sich mit seinem ersten Sieg in der Rückrunde zurück. Dabei wird das Unterfangen Klassenerhalt wohl ein sehr schwieriges, aber zumindest verabschiedet man sich erhobenen Hauptes. Der Spielverlauf meinte es gegen den Aufsteiger dabei nicht gut, denn früh lagen die Hausherren mit 0:2 hinten und kassierten auch noch eine Gelb-Rote Karte. Das alles schockte die Elf von Mathias Kedl aber nicht und noch vor der Pause drehte man das Spiel. Der starke Boris Vurusic veredelte den Heimsieg dann in Halbzeit zwei. „Die Erleichterung war dann groß“, so der Sportliche Leiter Thomas Kedl.

STATISTIK:

SV HEILIGENBRUNN - SV REDLOVE KUKMIRN 4:2 (3:2).-

Torfolge: 0:1 (3.) Bleyer, 0:2 (17.) Schreiner, 1:2 (23.) Vurusic, 2:2 (34.) Marcel Stettner, 3:2 (37., Eigentor) Felix Heindl, 4:2 (73.) Vurusic.

Rote Karte: Szabo (29., Foul).

Reserve: 3:2 (Martin Pal, Pelzmann, Kurta; Kappel, Zambo).

SR: Paukowits (H: gut/K: gut).- Heiligenbrunn, 200.

Heiligenbrunn: Hamr; Nemeth, Marcel Stettner, Marcec, Strobl(62. Dominik Stettner); Gröller, Vikic; Adamic, Humar (75. Martin Pal), Szabo; Vurusic.

Kukmirn: Knar; Schnecker, Sebastian Ernst (69. Ruiß), Felix Heindl, Mayer; Andrija Galic; Schreiner, Smodis, Bleyer; Julian Heindl, Ivan Galic.

GRAFENSCHACHEN - HEILIGENKREUZ 1:0.Die Grafenschachener Herbstmeister, die im Frühjahr aufgrund einiger Personalprobleme nie ihre wahren PS zeigen konnten, feierten gegen die ebenfalls von Ausfällen geplagten Gäste einen Heimsieg. Der lässt die Elf von Heli Plank auch weiter um das 2. Liga-Stockerl mitkämpfen. Das ist erklärtes SCG-Ziel für das Saisonfinish. Mann des Tages war Fabio Pimperl, der in Minute 67 das Tor des Tages erzielte. Sonst passierte bis auf eine riesige HSV-Chance vor der Pause wenig. „Es war ereignisarm und wir brachten es sicher über die Runden“, sagte Grafenschachen-Sektionsleiter Gerald Ringhofer und sein Pendant, Markus Jost, ergänzte: „Es war klar, dass das erste Tor entscheiden würde.“

STATISTIK:

SC GRAFENSCHACHEN - SV HEILIGENKREUZ 1:0 (0:0).-

Tor: 1:0 (67.) Pimperl.

Reserve: 2:1 (Giefing, Dominik Schuh; Janosch).

SR:Wisak (G: gut/H: gut).- Grafenschachen, 120.

Grafenschachen: Buchegger; Thier (76. Bittner), Luif, Lang, Pimperl(76. Oberrisser); Meljanac (55. Coric); Strobl(89. Loidl), Rudolf, Wenzl, Fenz; Nico Halwachs.

Heiligenkreuz: Thaller; Gaal, Fabsits, Kardos, Poczak; Cuk(33. Wallesz), Mirth; Strobl, Windisch, Merdian; Fekete.

Edelserpentiner sind eigentlich fast durch

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