Ein Wochenende für Genießer!

2. Liga Süd

Die kommende Runde hat alles, was das 2. Liga Süd-Herz begehrt. Neben einem echten Top-Spiel in Mühlgraben, gibt es brisante Derbys und Abstiegskampf pur.

Bitte festhalten! Der SV Mühlgraben mit Maximilian Glanz (r.) empfängt am Freitagabend Markt Allhau zum Schlager. Die Eberauer mit Martin Bock müssen indes am Sonntag gegen Rotenturm ran.

Bitte festhalten! Der SV Mühlgraben mit Maximilian Glanz (r.) empfängt am Freitagabend Markt Allhau zum Schlager. Die Eberauer mit Martin Bock müssen indes am Sonntag gegen Rotenturm ran.

© Herbert Kolonovics

Langsam aber sicher biegt die 2. Liga Süd-Saison 2024/25 in die Zielgerade ein und die 24. Runde könnte kaum packender und spannender sein. Am Wochenende ist nämlich alles am Start, was den Fußball so faszinierend macht. Alleine der Freitagabend bietet Dramatik pur, denn der UFC Markt Allhau reist zum absoluten Top-Spiel nach Mühlgraben. „Das wird ein hartes Stück Arbeit, aber klar ist auch, dass wir in den nächsten beiden Wochen dann mehr bezüglich der Titelfrage wissen“, sagte Allhau-Pressesprecher Ewald Musser, dessen Elf nun erst zum SVM reist, ehe dann der nächste Knaller gegen Eberau wartet.

Zudem wird um 19.30 Uhr auch bei der Gemeinde Tobaj gekickt, wo die 2025 noch ungeschlagenen Stegersbacher gastieren und ihren Anspruch auf ein BFV-Cupticket geltend machen wollen. Und daneben lädt der SV Großpetersdorf zum Derbyschlager gegen Rechnitz. Nach dem 0:2 in Rudersdorf ist die Truppe von Richard Niederbacher doch unter Zugzwang. „Wir müssen punkten“, so SVG-Oberhaupt Harald Schneller.

Etwas weniger als 24 Stunden später geht es dann jeweils um 17 Uhr intensiv weiter. So kämpfen im Tabellen-Mittelfeld Grafenschachen und Unterschützen um wichtige Punkte und der ehemalige Regionalligist aus Neuberg reist zum Winterkönig aus Kukmirn und möchte dort einen Schritt aus der Abstiegszone machen.

Genau das ist auch das Motto für das Derby zwischen Oberdorf und Olbendorf und dem Abstiegsknaller der beiden Traditionsvereine aus Güssing und Rudersdorf. „Oberdorf hat einen super Kader, aber wir hoffen, dass unser Lauf weitergeht“, meinte etwa Olbendorfs Obmann-Stellvertreter Stefan Csar, während Oberdorfs Sportlicher Leiter Wolfgang Halper ergänzte: „Das wird eine echte Challenge und eine heiße Partie.“ Davon ist auch in Güssing auszugehen, die nach personellen Problemen gegen Rudersdorf wieder komplett sind. GSV-Coach Jakob Burits: „Das wird für beide Teams richtungsweisend.“ Dem pflichtete Rudersdorfs Sportlicher Leiter Martin Salber bei: „Ein echtes Sechs-Punkte-Spiel und wir sind nun wieder voll bei der Musik dabei.“

Den Abschluss bildet am Sonntag dann das Duell zwischen Eberau und Rotenturm. Mehr geht dann nicht mehr!