GSV und die Krux der späten Gegentore
2. Liga Süd
Obwohl der Güssinger Sportverein gegen das Top-Team aus Mühlgraben den ersten Punkt 2025 holte, konnte man damit nicht zufrieden sein. Und jetzt geht es auch noch zum „Sechs-Punkte-Spiel nach Olbendorf.
Wichtiges Auswärtsspiel. Für Roman Rasser und seine Güssinger Kollegen geht es am Samstag zum direkten Duell nach Olbendorf.
© Max
Es soll einfach nicht sein: Der SV Güssing verspielte zum wiederholten Male in der Saison 2024/25 in der Nachspielzeit eine Führung und musste sich letztendlich mit dem achten (!) Remis nach 18 Spieltagen begnügen. Der SV Mühlgraben war in der Bezirkshauptstadt zu Gast und lag nach 94 Minuten auch noch mit 1:2 zurück. Dann kam Maxi Hutter und traf zum sicher nicht unverdienten Ausgleich. Das schmerzte den GSV nachhaltig, denn zum einen hätte man sich nach oben hin absetzen und zum anderen auch den ersten Sieg der Rückrunde holen können. „Es war wieder sehr bitter“, haderte Güssing-Trainer Jakob Burits und fügte an: „Unterm Strich war das 2:2 sicher verdient, aber acht Punkteteilungen sind ganz einfach zu viele. Es zieht sich durch unsere Saison.“ Viel vorwerfen konnte er seiner kickenden Zunft dabei nicht, denn die Mühlgrabener waren mit vier Zählern in die zweite Saisonhälfte gestartet und beeindruckten dabei zuletzt beim 5:1-Heimsieg gegen die Gemeinde Tobaj. „Gegen diesen guten Gegner ist ein Zähler schon in Ordnung, aber wir kassieren zu viele Gegentore“, so Burits, der aber einige Verbesserungen im Auftreten festellte: „Klar ist, dass es nun von Woche zu Woche eine Steigerung gab. Die wollen wir nun auch in Olbendorf zeigen.“
Dorthin geht es am Samstagnachmittag (14.30 Uhr) und über die Wichtigkeit dieser Begegnung wissen beide Mannschaften bereit. Der GSV könnte sich zumindest von den Olbendorfer absetzen, während der SVO im Gegenzu näher an Güssing heranrücken möchte. „Es wird eine Kampfpartie“, wusste Burits, der wieder auf Lukas Haas bauen kann, während Jakob Peterszel gesperrt fehlt.
Bei den Olbendorfern hoffte man auf einen Einsatz von Manuel Csencsics und personell hat man nicht arg so viele Probleme wie der kommende Gegner. Dennoch gilt für den SVO die Devise: verlieren verboten. Sektionsleiter Dietmar Graf: „Es ist für uns eine Schnittpartie. Wir wissen, wie wir gegen die Güssinger bestehen können.“
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