SC Pinkafeld: Die Rückkehr als Maxime
2. Liga Süd
Nach dem Burgenlandliga-Abstieg geht der SC Pinkafeld als großer Favorit in die neue Saison. Dem will man sich stellen, auch wenn es sicher kein Selbstläufer wird.
Andreas Diridl hat mit seinen Pinkafeldern ein klares Ziel: Aufstieg.
© Martin Ivansich
Auch wenn es sich in der Rückrunde schon abgezeichnet hatte, war es schon ein kleiner sportlicher Schock, dass der SC Pinkafeld nach über zehn Jahren in der burgenländischen Landesliga wieder zurück in die 2. Liga Süd musste. Ausgerechnet zur Eröffnung der neuen Tribünenanlage geschah das, was man unbedingt vermeiden wollte. Schnell nahm man sich aber den neuen Gegebenheiten an und schraubte an seinem neuen Kader. Der präsentierte sich etwas schlanker und man setzte auf nachgewiesene Qualität, die teils schon im ehrwürdigen SCP-Trikot kickte. Wie etwa Lukas Zapfel oder Maxi Pfeiffer, die die Offensive beleben sollen. Lauro Sifkovits wurde indes schon mit Rudersdorf 2. Liga-Meister und Milan Martinov, Bence Bekö oder Ziga Kous wiesen ihre Qualitäten schon höherklassig nach. So baute man seinen Kader rund um Könner wie Dario Tadic auf, um schnell wieder dorthin zurückzukehren, wo man sich angesichts seines sportlichen Verständnisses auch sieht: In der Landesliga. Planbar ist das nur schwerlich, wie auch Trainer Sascha Stocker erklärte: „Wir haben sehr, sehr viele Derbys, die für uns besonders schwer werden. Unsere Gegner werden gegen uns noch einmal mehr motiviert sein. Wir müssen damit aber klar kommen.“ Dabei gelte es den richtigen Spagat zwischen positivem Selbstbewusstsein und demütigen Auftreten zu finden. „In einer 16er Liga muss für einen Meistertitel natürlich sehr viel zusammenpassen. Wir stellen diesen Anspruch aber an uns.“
Die Vorbereitung laufe nach Plan, auch wenn es einige Verletzungsthemen gibt. So dürfen sich aktuell einige junge Kicker zeigen und für einen Kaderplatz oder gar noch mehr empfehlen. „Die Stimmung ist gut und wir sind mit unseren Transfers sehr zufrieden“, so Stocker, der ergänzte: „Die Integration der neuen Spieler hat super funktioniert und das sind allesamt super Typen, die menschlich sehr gut zu uns passen.“ Als aktuell härteste Konkurrenten auf dem Weg zurück nach oben sieht der Steirer „Stegersbach und Kukmirn“. An Pinkafeld soll aber kein Weg vorbeiführen.