SpG Edelserpentin: Ein neuer Aufsteiger

2. Liga Süd

Die SpG Edelserpentin holte sich mit einem 4:1-Auswärtssieg in Jabing verdient den Titel in der 2. Liga Süd. Damit geht es für die Elf von Michael Horvath 2023/24 in die Burgenlandliga. Auch im unteren Drittel ist alles klar, Heiligenbrunn und Jabing steigen sicher ab – Schlaining sitzt auf dem Schleudersitz.

Die Meister-Architekten. Kapitän Kevin Strohmeyer, Cheftrainer Michael Horvath und der Goalgetter vom Dienst, Endrit Mucolli, ließen sich am Samstag nach dem 4:1-Sieg in Jabing zurecht feiern.

Die Meister-Architekten. Kapitän Kevin Strohmeyer, Cheftrainer Michael Horvath und der Goalgetter vom Dienst, Endrit Mucolli, ließen sich am Samstag nach dem 4:1-Sieg in Jabing zurecht feiern.

© Max

Jabing – Edelserpentin 1:4.Zum ersten Mal in seiner noch sehr jungen Vereinsgeschichte – 2018 aus dem SV Stuben und dem SV Bernstein entsprungen – steigt die SpG Edelserpentin in die Burgenlandliga auf. Nach dem 4:1-Auswärtssieg in Jabing durften Kevin Strohmeyer und Kollegen nach zwei vergebenen Matchbällen endlich feiern. Schon nach 15 Minuten erzielte Endrit Mucolli die Gäste-Führung, ehe Nico Benkö kurz nach der Pause den Sack endgültig zumachte. „Wir haben etwas Geduld benötigt, aber dann war es entschieden“, sagte Obmann Konrad Renner, der mit einem Augenzwinkern anfügte: „Natürlich haben wir dann auch ein bisschen gefeiert.“ Die große Sause soll dann am Samstag, beim letzten Heimspiel gegen Rotenturm folgen. Währenddessen gibt es nun viel zu tun, denn die Anforderungen der Burgenlandliga sind hoch. Renner: „Das ist ein schöner Sprung.“ Den muss auch Jabing machen. Für die geht es zurück in die 1. Klasse, was nach vielen personellen Problemen nicht mehr überrascht. Man spielt brav, mehr geht aktuell nicht. Obmann Christian Gansfuss: „Sie gewannen verdient und sind auch verdienter Meister.“

Jennersdorf – Heiligenbrunn 5:0. Kurz vor dem Vize-Meistertitel steht der UFC Jennersdorf, der „nur“ noch seinen Abschluss in Grafenschachen gewinnen müsste. Davor siegte man vor heimischem Publikum gegen den Absteiger aus Heiligenbrunn, der sich abermals gut verkaufte, aber wieder an sich und seiner Chancenverwertung scheiterte. „Diese Niederlage spiegelt unsere Saison ganz gut wider. Wir hatten viele Chancen, verlieren aber mit 0:5“, haderte der Sportliche Leiter Thomas Kedl, der Zustimmung bei seinem Pendant, Martin Sitzwohl, fand: „Es war nicht so eindeutig. Mit unserem 2:0 war es aber gelaufen.“ Zweimal trafen dabei Michi Wagner und Stefan Deutsch, während Tobi Janosch spät den Schlusspunkt setzte.

Rechnitz – Schlaining 2:3. Das Schlaininger Zittern geht weiter, wobei man diese Konstellation noch vor wenigen Wochen mit Handkuss genommen hätte. Aufgrund eines relativ starken Endspurts ist der ehemalige Landesligist nicht mehr von Platz 14 zu verdrängen und sofern es aus der Burgenlandliga keinen weiteren Süd-Absteiger gibt, würde es für Florian Glösl und Kollegen reichen. In Rechnitz gewann man verdient. Sektionsleiter Ernst Simon: „Unsere Burschen wussten, um was es geht und unsere Leistung passte. Wir waren besser als sie.“ Dem pflichteten auch die SVR-Hausherren bei, denn die ersatzgeschwächte Elf von Attila Banfalvi kam an diesem Tag nicht an ihr Leistungsmaximum heran. Obmann Harald Füzi: „Nach der Pause fanden wir zumindest besser rein, aber ein Konter zum 1:3 hat es dann leider endgültig entschieden.“

Mühlgraben – Kukmirn 4:2. Am vergangenen Freitag schaffte es der SV Mühlgraben, die 50-Punkte-Marke zu knacken! Eine Ausnahmeleistung der Elf von Hannes Posch, die dieses tolle Jahr mit einem weiteren Sieg in Heiligenbrunn sicher auf dem Stockerl beenden würde. „Das ist für uns schon überragend“, sagte Goalie Tahir Bilalic dazu und ergänzte, den Heimsieg betreffend: „Kukmirn hat uns trotz Unterzahl alles abverlangt. Es lief für sie schon bitter.“ Früh waren die Gäste nach Rot für Tormann Martin Knar in numerischer Unterzahl. Man hielt das Geschehen dennoch lange offen, verlor dann aber nicht unverdient. Der Sportliche Leiter Wolfgang Zach dazu: „Für die neue Saison müssen wir schauen, dass wir weniger Tore bekommen. Das ist heuer schon etwas unsere Achillesferse.“

Eberau – Großpetersdorf 3:0. Eine tolle Vorstellung lieferte der SVE beim Derby gegen Großpetersdorf ab. Die Gäste waren von Beginn an quasi chancenlos. So sagte Eberau-Sektionsleiter Andi Gutleben: „Natürlich kam uns der Spielverlauf entgegen, aber es war auch eine unserer besten Saisonleistungen. Es hätte höher ausgehen müssen.“ Schon zur Pause war nach Toren von Mark Abert, Daniel Vlasics und Erik Bardics alles entschieden. „Wir bekamen unsere Grenzen aufgezeigt“, erklärte SVG-Obmann Harald Schneller, der ergänzte: „Mit unseren ganzen Ausfällen hatten wir dann keine wirkliche Möglichkeit.“

Rotenturm – Olbendorf 4:2. Das 2. Liga-Stockerl geht sich für Rotenturm zwar nicht mehr aus, aber die Elf von Trainer Mario Portschy kann trotzdem auf eine sehr gute Saison zurückblicken. So schenkte man seinen Fans zum Heim-Abchluss auch noch einen Derbysieg gegen Olbendorf. „Wir hätten es gegen Spielende zwar einfacher haben können, aber es war von uns sicher kein schlechter Auftritt und ich bin auch zufrieden“, berichtete ASK-Coach Portschy und meinte die zwischenzeitliche 3:0-Führung, die die Gäste auf 2:3 verkürzen konnten, ehe Lorand Keszeg in Minute 97 den Endstand erzielte. „Es war von uns nicht schlecht, aber gut war es auch nicht“, schmunzelte Olbendorfs Sportlicher Leiter Ronald Jallitsch, der anfügte: „Die Luft ist bei uns raus.“

Neuberg – Heiligenkreuz 3:0. Dominik Pelzmann-Festspiele beim Neuberger Heimsieg gegen schwache Heiligenkreuzer Gäste. Die Hausherren starteten richtig gut und schon nach 13 Minuten stand es nach zwei „Pelzi“-Treffern 2:0. Mit dem dritten Tor in Minute 57 war eigentlich alles entschieden und Neuberg konnte einen ungefährdeten Heimsieg einfahren. „Sie haben unsere Fehler eiskalt ausgenutzt und mit dem frühen Doppelschlag den Grundstein für ihren Sieg gelegt. Es wäre einiges möglich gewesen, aber wir ließen uns sehr leicht besiegen“, erklärte Heiligenkreuz' Sportlicher Leiter Markus Jost, während SVN-Obmann Martin Konrad meinte: „Ein verdienter Heimsieg, weil wir unsere Qualitäten auf den Platz brachten. Nur nach dem 3:0 gingen wir wahnsinnig fahrlässig mit unseren Chancen um.“

Stegersbach – Grafenschachen 1:1.Beim SV Stegersbach wird über den Sommer personell einiges passieren und so wollte man das letzte Saison-Heimspiel gegen Grafenschachen mit einem Erfolgserlebnis abschließen. Dazu kam es nicht ganz, denn auch wenn man in den zweiten 45 Minuten gut spielte, scheiterte man einige Male an Marc Buchegger im Gäste-Tor. So musste sich der SVS mit einem Remis begnügen. „Wir waren einem Sieg näher“, erklärte Trainer Manfred Petrus, der anfügte: „Irgendwann hatten sie keine Entlastung mehr.“ Zumindest den Punkt nahm der SCG aber mit. Sektionsleiter Gerald Ringhofer dazu: „Wir können mit dem Zähler auch gut leben.“

STATISTIK:

ASK Automobile Simon Jabing – SpG Edelserpentin 1:4 (0:1).-

Torfolge: 0:1 (15.) Endrit Mucolli, 0:2 (48.) Benkö, 0:3 (55.) Endrit Mucolli, 0:4 (78.) Strohmeyer, 1:4 (88., Elfmeter) Hupfer.

Rote Karte:Strohmeyer (87., Torraub).

Reserve: 0:9 (Horvath 3, Farkas 2, Bendra, Schaffer, Rozmaric, Ehrnhöfer).

SR: Heinzl (J: gut/E: kein Kommentar).- Pinka Arena, 125.

Jabing: Lalic; Graf (87. Toth), Schreiner, Strobl, Brunner; Sagmeister, Hupfer (89. Lorenz), Bogad, Kamper (65. Deutsch), Haselpacher; Gergo.

Edelserpentin: Malits (85. Krisztian Seper); Halavuk(58. Prisching), Prahic, Muji, Lakatos(58. Pusztai); Simon(78. Rozmaric), Csencsics, Strohmeyer, Jakab(58. Angyan); Benkö, Endrit Mucolli.

UFC Lumitech Jennersdorf – SV Heiligenbrunn 5:0 (1:0).-

Torfolge:1:0 (21.) Michael Wagner, 2:0 (65.) Michael Wagner, 3:0 (72.) Stefan Deutsch, 4:0 (79.) Stefan Deutsch, 5:0 (93.) Janosch.

Reserve: 2:0 (Janosch, Schulter).

SR:Heiner (J: sehr gut/H: gut).- Jennersdorf, 135.

Jennersdorf: Tschandl; Dunkl, Bakanic, Gumhold, Matthias Wagner; Halb,Stefan Deutsch (89. Knaus); Boandl (46. Müller), Vajda (73. Janosch);Michael Wagner, Mrazek (46. Herzenjak).

Heiligenbrunn:Hamr; Szabo, Marcel Stettner, Vikic, Strobl; Gröller (13. Dominik Stettner/90. Christoph Geider), Marcec; Nemeth (63. Herczeg), Adamic, Humar; Vurusic.

SV Speedarena Rechnitz – ASK Schlaining 2:3 (1:2).-

Torfolge: 0:1 (16.) Petric, 0:2 (32.) Felegyhazi, 1:2 (45.) Szanto, 1:3 (55.) Klemens Mikovits, 2:3 (78.) Pergel. Reserve: Nichtantreten Schlaining.

SR:Radl (R: durchschnitt/S: sehr gut).- Speedarena, 200.

Rechnitz: Cividino; Dorner (72. Kaiser), Resetar, Bolla, Simon (86. Füzi); Mathias Preinsperger (46. Unger/86. Habetler), Bernd Brunner; Werderitsch, Kurtz, Szanto; Pergel.

Schlaining: Bögöly; Csebits, Florian Glösl, Tobias Glösl, Stelzer (80. Lukas Postmann); Putz (72. Bürger), Dzaferovic; Nagy (46. Klemens Mikovits), Felegyhazi, Mamic; Petric (80. Bencsics).

SV Golf- & Thermenregion Stegersbach – SC Grafenschachen 1:1 (0:1).-

Torfolge: 0:1 (36., Elfmeter) Hart, 1:1 (74.) Kalamar.

Reserve: 2:5 (Zsifkovits 2; Schuh 2, Grill, Loidl, Michael Halwachs).

SR:Karadag (S: kein Kommentar/G: ).- Thermenstadion, 130.

Stegersbach:Slukic; Ritter, Kalamar, Mad, Jautz-Lackner; Berzkovic (72. Heiter), Faulend; Vass, Kienzl, Poandl; Tecic.

Grafenschachen: Buchegger; Coric, Luif, Lang, Pimperl; Strobl(70. Wappel), Binder(75. Loidl), Wenzl, Jörg Thier; Hart, Fenz (85. Schuh).

SV Wica Eberau – SV OK-Energiehaus Großpetersdorf 3:0 (1:0).-

Torfolge: 1:0 (19.) Abert, 2:0 (36.) Vlasics, 3:0 (39.) Bardics.

Reserve:3:2 (Jost, Radakovits, Taschler; Gerhard Resner, Sagmeister).

SR:Cetiner (E: sehr gut/G: sehr gut).- Eberau, 200.

Eberau: Levay; Rambeck, Patrick Kraller, Bardics, Johannes Kovacs (85. Hamr); Barilovits(81. Stangl), Pataki, Vlasics(85. Radakovits), Draxler, Abert; Skriba.

Großpetersdorf: Rengel; Matthias Resner, Hötschl (84. Appenzeller), Stefan Hetyei, Schmalzer; Tiba, Giber; Gabriel, Füleki, Jani (75. Matthias Hetyei); Wurglits (84. Kropf).

ASK Korkisch Rotenturm – SV Olbendorf 4:2 (1:0).-

Torfolge:1:0 (18.) Gröller, 2:0 (47.) Burai, 3:0 (68.) Burai, 3:1 (77.) Thomas Nebl, 3:2 (89.) Trenker, 4:2 (97.) Keszeg.

Reserve: 1:3 (Florian Mayer; Werderits, Schlemmer, Bauer).

SR:Tosun (R: sehr gut/O: gut).- Korkisch Arena, 200.

Rotenturm: Hettlinger; Brindlinger, Selimovic (86. Hassuneh), Szabo, Gröller; Luckerbauer (58. Pfeffer), Ungerböck (72. Zambo), Horvath, Doleschal(72. Puhr); Balogh (86. Keszeg), Burai.

Olbendorf:Halilovic; Radostits, Glatz, Haadl (56. Heschl); Thomas Nebl, Plank; Holper (83. Trenker), Tuider (56. Hitrec), Handel Mazetti (56. Krsic); Cakarun, Schenner.

SV Marsch Neuberg – SV Heiligenkreuz 3:0 (2:0).-

Torfolge: 1:0 (11.) Pelzmann, 2:0 (13.) Pelzmann, 3:0 (57.) Pelzmann.

Reserve: 2:3 (Lukas Kantauer, Nico Knor; Janosch 2, Jan Marakovits).

SR: Huber (N: gut/H: durchschnitt).- Neuberg, 150.

Neuberg: Kracher; Maikisch, Draguljic, Marth, Paul; Gruber(46. Radakovits), Vikario; Csencsits(88. Fabio Ressner), Golubar, Pelzmann(85. Steiner); Hajdic.

Heiligenkreuz:Thaller; Gaal (19. Merdian), Kardos, Mirth, Poczak; Köppel, Fabsits; Nyari (85. Slezak), Cuk (58. Strobl), Jan Willgruber; Fekete (85. Janosch).

SV Mühlgraben – SV Redlove Kukmirn 4:2 (1:0).-

Torfolge:1:0 (8., Elfmeter) Matovina, 2:0 (56.) Stangl, 3:0 (67.) Stangl, 3:1 (69.) Ivan Galic, 4:1 (72.) Simon Kropf, 4:2 (81.) Ivan Galic.

Rote Karte: Knar (6., Notbremse).

Reserve:abgesagt.

SR: Luef (M: gut/K: durchschnitt).- full speed-Arena, 280.

Mühlgraben: Bilalic; Glanz (82. Karner), Dudajek, Vurcer, Niederl; Kahr (70. Pfeifer), Matovina, Hutter, Simon Kropf (79. Hösch); Stangl, Fink.

Kukmirn: Knar; Schabhüttl, Matthias Scholz, Unger, Mayer; Schnecker (7. Bencze), Smodis; Julian Heindl, Andrija Galic (62. Schreiner), Bleyer (80. Ruiß); Ivan Galic.

SpG Edelserpentin: Ein neuer Aufsteiger

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