Stegersbacher weiter nicht zu schlagen
2. Liga Süd
Die SVS-Elf von Trainer Zsolt Gombos bleibt nach dem 0:0 beim Derby in Kukmirn im Frühjahr weiter ohne Niederlage, auch wenn der Punkt letztendlich glücklich war. An der Spitze zeigte Mühlgraben beim 3:1-Heimsieg gegen Rechnitz neuerlich auf.
Perfekt dirigiert! Zsolt Gombos holte mit seinen Stegersbachern den nächsten Punkt, nahm Kukmirn einen wichtigen Zähler ab.
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Kukmirn - Stegersbach 0:0. War der Herbst noch eine unglaubliche Erfolgsgeschichte für den SV Kukmirn, tat sich die Truppe von Mario Bauer im Frühjahr noch schwer. So warten Michi Kulovits und Kollegen noch auf den ersten Sieg im neuen Jahr, wobei die Leistungen zuletzt immer besser und besser wurden. Gegensätzlich startete der in der Hinrunde strauchelnde SV Stegersbach in die Rückrunde. Der ehemalige Regionalligist eilte von Sieg zu Sieg und von etwaigem Abstiegskampf war schnell keine Rede mehr. Beim Derby im Apfeldorf wollte man diesen Status abermals untermauern, schaffte das aber in den gespielten 90 Minuten nicht wirklich. Die Heimischen diktierten und waren die bessere Mannschaft, schafften es aber nicht, den Ball im Tor von Ex-SVK-Goalie Martin Knar unterzubringen. So musste man sich mit einer Punkteteilung begnügen. Die nahm Kukmirns Sportlicher Leiter Wolfgang Zach gerne mit: „Das war schon eine Leistung auf die wir aufbauen können. Es war von uns eine gute Teamleistung.“ Sein Pendant, Stefan Berzkovics, meinte indes zum Spiel: „Wir konnten unsere Leistung nicht abrufen und fanden nie wirklich ins Spiel. So war es ein für uns glückliches X.“
Güssing - Großpetersdorf 1:1. Kein hohes Niveau erreichte diese immens wichtige Partie im Abstiegskampf der heurigen 2. Liga Süd. „Sagen wir es so: Es gab im Südburgenland an diesem Wochenende sicher bessere Spiele“, meinte SVG-Obmann Harald Schneller, dessen Elf auf viele prägende Kicker verzichten musste und es aufgrunddessen über weite Phasen gut machte. Die erste Halbzeit gehörte den Gästen, während die Heimischen danach die bessere Mannschaft waren. Einen Sieg hätte sich niemand verdient gehabt. „Wir können damit leben“, so Schneller, während GSV-Coach Jakob Burits ergänzte: „Es ist wieder nur ein Remis, was eigentlich zu wenig ist. Zum schlechten Spiel passte dann auch noch die Leistung des Schiedsrichters. Das hat beiden Teams nicht geholfen.“
Mühlgraben - Rechnitz 3:1. 2. Liga Süd weiter eine der ganz heißen Aktien. So konnte man sich auch im Treffen mit dem Verfolger aus Rechnitz durchsetzen und distanzierte diesen somit auch. Vor der Pause waren die Gäste sehr gut im Spiel und hatten einige Möglichkeiten auf die Führung. Ein unnötiger Freistoß-Gegentreffer nach knapp 60 Minuten ermöglichte den Hausherren die Führung, die sie in weiterer Folge auch nicht mehr hergaben. Martin Nagy stellte kurze Zeit später auf 2:0, ehe Jan Langer in der Schlussphase noch einmal verkürzten konnte. Mit dem 3:1 in der Nachspielzeit von Ante Ljubicic war dann alles entschieden und der SVM bleibt nach Verlustpunkten sogar Erster. „Während wir beim Torabschluss Slalom fahren, sind unsere Gegner im Abfahrtsmodus. Wir spielen gut, aber teilweise zu kompliziert und umständlich“, sagte SVR-Obmann Harald Füzi dazu.
Unterschützen - Neuberg 2:2. Mit dieser Punkteteilung konnten letztendlich beide Mannschaften ganz gut leben. Die Hausherren, weil man nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder anschrieb und der SVN konnte seinen Heimsieg gegen Güssing zumindest bestätigten. Vor der Pause spielten die Gäste gut und brachten den SKU an seine Grenzen. Dennoch führte die Heimischen dank eines Treffers von Marco Helmig mit 1:0. Das glich Sandro Csencsits aus, ehe die Unterschützener dann immer stärker wurden. Fran Rozmaric traf zur erneuten Führung, aber ein unglückliches Eigentor besiegelte den 2:2-Endstand. „Wir hatten viel Kontrolle“, so SKU-Trainer Patrick Tölly, der anfügte: „Ich bin nach den zwei Niederlagen dennoch zufrieden mit dem Punkt. Wir müssen immer schauen, wo wir eigentlich herkommen.“ Auch in Neuberg nahm man den Punkt mit. Obmann Martin Konrad: „Das X geht auch in Ordnung.“
Eberau - Rudersdorf 1:1. Der USV Rudersdorf kann auf eine erfolgreiche Woche zurückblicken. Zuerst gewann man den Nachtrag bei der Gemeinde Tobaj mit 4:2, ehe man dann einige Tage später auch beim Top-Team aus Eberau einen nicht unverdienten Punkt entführte. Die Hausherren hatten dabei einige Ausfälle zu beklagen, was die gute Gäste-Leistung aber nicht schmälern soll. Die Rudersdorfer spielten nämlich eine starke erste Halbzeit und Gabriel Antin brachte die Preisinger-Truppe kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Eberauer, glichen durch Martin Bock aus und hätten dann auch noch gewinnen können. „Das Ergebnis geht in Ordnung, auch wenn wir nach dem Ausgleich dem Sieg ganz nah waren“, so Eberaus Sektionsleiter Andi Gutleben und Rudersdorfs Sportlicher Leiter Martin Salber ergänzte: „Im Endeffekt war es ein verdienter Punkt. Sie wurden in der zweiten Halbzeit immer stärker. Vielleicht steckte uns auch noch das Tobaj-Spiel in den Knochen.“
Oberdorf - Markt Allhau 0:1. Der UFC Markt Allhau schafft es weiterhin, die Spiele auf seine Seite zu ziehen und sich so weiter den Platz an der Sonne zu sichern. Dabei steht eigentlich Mühlgraben nach Verlustpunkten vorne, aber die müssen ihren Nachtrag erst einmal gewinnen. In Oberdorf entwickelte sich von Beginn an ein unterhaltsames und auch ausgeglichenes Aufeinandertreffen, bei dem beide Mannschaften schon früh einige gute Möglichkeiten ausließen. Die Beste vergab Oliver Tihanyi per Elfer: Er scheiterte an Barnabas Bögöly im Hausherren-Tor. Nur zwei Minuten nach der vergebenen Chance traf dann Stephan Radics via Freistoß zum 0:1. Die Heimischen waren davon nicht geschockt, brachten die Kugel aber nicht im UFC-Tor unter. Nach der Pause flachte die Begegnung mehr und mehr ab und es passierte nicht mehr allzu viel. „Es flaute dann komplett ab und wir verteidigten gut“, meinte Allhau-Pressesprecher Ewald Musser, der anfügte: „Es war aber sicher glücklich.“ Dem pflichtete man in Oberdorf bei. Der Sportliche Leiter Wolfgang Halper: „Wir haben passabel gespielt, aber bei uns läuft es einfach nicht. Spielen wir aber immer so, bin ich mir sicher, dass wir die nötigen Punkte noch holen werden.“
Gemeinde Tobaj - Rotenturm 4:3. Ein echtes Tor-Spektakel erlebeten die Zuschauer am Sonntagnachmittag in Deutsch Tschantschendorf. Luka Visic brachte die Gastgeber rasch in Führung, Rotenturm konnte die Partie aber per Doppelschlag drehen. Richard Szabo bewies nach einer Ecke Köpfchen (32.). Wenig später zog Ralph Ringbauer schnörkellos ab. Nach der Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild, beide Teams geizten weiter nicht mit Tor. Am Ende konnten die Heimischen die Partie dank eines Vajda-Treffers, der seinem Ex-Klub genau ins Herz traf, für sich entscheiden. „Es war ein richtiger, offener Schlagabtausch. Am Ende waren wir die glücklichere Mannschaft und haben deshalb gewonnen“, so ASV-Trainer Alfred Horvath. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Nach der Pause waren wir nicht mehr so toll drauf, dennoch wäre ein Punkt drin gewesen“, ärgerte sich Rotenturms Sektionsleiter Florian Mayer.
Grafenschachen - Olbendorf 0:1. Einen enorm wichtigen Sieg feierte der SV Olbendorf in Grafenschachen. Für die Olbendorfer war es der zweite Sieg in Folge – so holt man wieder Luft im Abstiegskampf. In einem ausgeglichenen Spiel gab es zunächst wenige Torszenen. Eine strittige dann aber in der zweiten Halbzeit. Anze Kosnik wurde im Strafraum zu Fall gebracht. „Für mich war das ein klarer Elfmeter“, jammerte SCG-Sektionsleiter Gerald Ringhofer. „Das wäre die große Chance zur Führung gewesen. Alles in allem war es aber keine gute Leistung von uns.“ Aufseiten des SVO wurde schließlich Marc Mazetti zum Matchwinner. Er versenkte in Minute 90 die Kugel im Netz. „Das war extrem wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg“, freute sich Obmann-Stellvertreter Stefan Csar. Noch wichtiger ist aber, dass es Ivan Lovic gut geht. Der SVO-Akteur brach nach Spielende zusammen, musste wiederbelebt werden. „Wir wünschen Ivan eine gute und vollständige Genesung“, so Csar.