SV Großpetersdorf vor Abstieg: „Es ist massiv enttäuschend“

2. Liga Süd

Nach der 1:3-Niederlage im direkten Duell gegen Olbendorf gehen die Planungen beim SV Großpetersdorf mittlerweile klar in Richtung 1. Klasse Süd. Obmann Harry Schneller war gefrustet und nahm die Mannschaft in die Pflicht.

Droht der Abstieg? SVG-Obmann Harry Schneller war nach den null Punkten gegen Olbendorf sehr enttäuscht.

Droht der Abstieg? SVG-Obmann Harry Schneller war nach den null Punkten gegen Olbendorf sehr enttäuscht.

© BVZ/Max

Was gut begann, endete für den SV Großpetersdorf in einer riesigen Ernüchterung: Am Freitagabend verlor der Traditionsverein das direkte Duell gegen Olbendorf mit 1:3 und diese Niederlage besiegelte wohl den Abstieg in die 1. Klasse Süd. „Die Olbendorfer haben drei Punkte Vorsprung und zudem das direkte Duell gegen uns gewonnen. Es sieht schwer nach 1. Klasse aus“, stellte Obmann Harry Schneller fest. Er bemerkte zudem: „Olbendorf hat den Ernst der Lage erkannt und alles gegeben, während wir diese Tugenden nicht auf den Platz gebracht haben. Wir haben eben leider viele Könige und nur wenige Soldaten.“ Nach 2018/19 droht nun der abermalige Abstieg. Damals ging es auf sehr dramatische Weise runter, während aktuell noch die kleine Möglichkeit lebt. Dafür braucht es aber im Saison-Endspurt gegen Neuberg und Unterschützen zwei Siege, während Olbendorf gegen Rudersdorf und Rechnitz Punkte liegen lassen müsste.

„Diese gesamte Saison ist massiv enttäuschend. Es ist sehr vieles in die Hose gegangen“, haderte Schneller, der anfügte: „Der Stachel sitzt extrem tief. Eigentlich ist es ein Kunststück mit so einer Mannschaft abzusteigen, aber Fußball ist eben nicht wirklich planbar und nun ist es eben so.“ Den Trainer Rene Varga nahm er dabei aus der Kritik heraus: „Wir waren dank ihm auf einem sehr guten Weg. Von draußen ist man aber leider nur Passagier, egal ob als Trainer oder Obmann.“