SV Großpetersdorf & USV Rudersdorf müssen gehen
2. Liga Süd
Nach der vergangenen Runde ist es fix: Großpetersdorf und Rudersdorf steigen aus der 2. Liga Süd ab. Bei beiden Klubs ist der Blick aber schon nach vorne gerichtet - und zwar auf die kommende Saison.
Bleibt an Bord! Danijel Vincelj geht mit Rudersdorf als Spielertrainer in die 1. Klasse Süd.
© Martin Ivansich
Schluss, Aus, vorbei: Die ganz wichtigen Entscheidungen in der 2. Liga Süd sind gefallen. Bereits eine Runde vor Schluss kürte sich der SV Eberau zum Meister – und auch die Absteiger stehen fest. Mit dem SV Großpetersdorf und dem USV Rudersdorf trifft es zwei absolute Traditionsklubs. Darauf einstellen konnten sich die beiden Absteiger schon länger – und dennooch war die Enttäuschung groß. „Es wäre sicher noch etwas möglich gewesen, aber im Grunde genommen haben wir den Klassenerhalt gegen die direkte Konkurrenz verspielt“, stellte USV-Sportchef Martin Salber klar.
Großpersdorfs Obmann Harry Schneller betonte: „Natürlich klammert man sich an jeden Strohhalm, aber für uns war es eigentlich nach der Niederlage gegen Olbendorf vorbei.“ Bei beiden Teams laufen die Kaderplanungen für nächste Saison bereits – der USV wird mit Danijel Vincelj als Spielertrainer in die 1. Klasse gehen. Zudem will man die Legionärsanzahl minimieren. Dasselbe Motto gilt auch in Großpetersdorf. „Es braucht ein gutes Mittelmaß aus Top-Kickern und Spielern, die auch kämpfen. Die 1. Klasse hat nämlich richtig viel Qualität“, weiß Schneller. Beim USV Rudersdorf peilt man den Wiederaufstieg in drei Jahren zum 100. Geburstag an. In Großptersdorf sind die Ziele klar, der Traditionsklub will so schnell wie möglich zurück in die 2. Liga.