30 Jahre Raidinger Pflegezentrum

Jubiläum

Im heurigen Jahr feiert das Pflegezentrum Drescher sein 30-jähriges Bestehen.

Zahlreiche gemeinsame Projekte. Mit der OSG und mit Geschäftsführer Alfred Kollar pflegt Franz Drescher seit Jahren eine gute Zusammenarbeit.

Zahlreiche gemeinsame Projekte. Mit der OSG und mit Geschäftsführer Alfred Kollar pflegt Franz Drescher seit Jahren eine gute Zusammenarbeit.

© zVg

Das Pflegezentrum Drescher in Raiding kann in diesem Jahr auf eine bereits 30-jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1993 baute Franz Drescher sen. das seit 1918 bestehende Hotel-Restaurant in ein Alten-, Wohn- und Pflegeheim um. Die Gastfreundschaft stand hier immer an erster Stelle, wie Geschäftsführer Franz Drescher jun. in einer Festschrift anmerkt.

Seit damals hat sich viel getan. Von 1993 bis 2002 wuchs das Pflegezentrum und passte sich an die Anforderungen der modernen Pflege an. 14 neue Pflegeplätze entstanden. 2007 schließlich stieg Franz jun. ein und setzte seine Ideen um: Breitere, hellere Räume, vermehrt Einzelzimmer und mehr Platz im Pflegezentrum. 2009 übernahm er schließlich die Leitung von seinem Vater.

Das Pflegezentrum Drescher wuchs weiterhin: Nach dem Motto „So selbstständig wie möglich, so viel Hilfe wie nötig“ wurden 2016 zehn barrierefreie Wohnungen des Betreuten Wohnen Plus eröffnet. Auch Gemeinschaftsprojekte wurden ins Leben gerufen. So kamen beim Projekt „Unter 7 über 70“ Kinder und alte Menschen zusammen, musizierten und hatten eine schöne gemeinsame Zeit. Gegenwärtig sollen Projekte wie dieses wieder Aufwind erfahren, nachdem die Coronapandemie diese Besuchte verunmöglicht hatte.

Rasante Entwicklung der vergangenen Jahre

In den vergangenen Jahren erfuhr das Pflegezentrum Drescher ein besonderes Wachstum: 2019 wurde die Tagesbetreuungseinheit in der Jägerzeile in Raiding neu eröffnet. Auch acht Tagesgäste können hier betreut werden. Im Zuge dieses Projektes startete auch die Zusammenarbeit mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG), die auch das Pflegezentrum in Neutal errichtete. Dieses wurde 2021 eröffnet. Man übernahm damit auch sechs bestehende Wohneinheiten des Betreuten Wohnen Plus in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz in Neutal.

Auch in Neckenmarkt wurde gebaut: Bauteil 1 des Pflegezentrums wurde im Jahr 2022 mit 15 Wohneinheiten eröffnet. Bauteil 2 soll mit einem großen Aufenthaltsbereich und weiteren 12 Wohneinheiten folgen. Das Pflegezentrum in Piringsdorf mit zehn Wohneinheiten steht aktuell vor der Eröffnung, jenes in Deutschkreutz befindet sich im Rohbau. Neben all den Projekten musste man auch Herausforderungen wie Covid bewältigen. Die größte Herausforderung der Zukunft? „Den Pflegeberuf attraktivieren und Mitarbeiter zu behalten. Pandemie und Teuerung waren für uns eine große Belastung“, so Drescher.

Mit Lohnanpassungen und einer Erhöhung des Personalschlüssels hat man hier bereits gegengewirkt. Aber auch den Bund sieht Drescher in der Verantwortung.