19. August 1989: Politik-Gedenken an Paneuropäisches Picknick

35. Jahrestag

Am 19. August 1989 fiel der Eiserne Vorhang zwar noch nicht - er bekam aber erste Risse. Die Politik gedenkt der historischen Ereignisse an der ungarischen Grenze bei St. Margarethen.

Das paneuropäische Picknick war als gemeinsames Fest zum kulturellen Austausch zwischen Ost und West gedacht - und leitete schließlich den Fall des Eisernen Vorhangs ein.

Das paneuropäische Picknick war als gemeinsames Fest zum kulturellen Austausch zwischen Ost und West gedacht - und leitete schließlich den Fall des Eisernen Vorhangs ein.

© zVg Bella Arpad, Peter Wagentristl

Heute jährt sich das Paneurpäische Picknick an der Grenze zwischen St. Margarethen und Sopronkőhida zum 35. Mal. Organisierte illegale Grenzübertritte von DDR-Bürgern, die im befreundeten realsozialistischen Ungarn Urlaub machten und diesen für die Flucht in den „freien Westen nutzten, verpassten dem Eisernen Vorhang erste Risse. Die Ereignisse gelten als Anfang vom Ende des Grenzregimes zwischen Ost- und Westeuropa.

Dieses historischen Tages, dem 19. August 1989, gedenkt auch die Landespolitik. Landtagspräsident Robert Hergovich betont zum Jahrestag, dass „das Paneuropäische Picknick mit der massenhaften Flucht von Bürgerinnen und Bürgern der DDR ein Meilenstein beim Fall des Eisernen Vorhangs war“. Die Erinnerung daran müsse wach gehalten werden, „weil sie für das Streben nach Demokratie und Freiheit stehen“.

1989 steht für Freiheit und Demokratie. Das Burgenland gab einmal mehr ein Beispiel an Solidarität und Menschlichkeit. Landtagspräsident Robert Hergovich.

19. August 1989: Politik-Gedenken an Paneuropäisches Picknick

© Büro Hergovich