PANNONEUM: Rekordbeteiligung bei österreichweiter Jugendaktion
72 Stunden im Einsatz
Beim österreichweiten Sozialprojekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ war das PANNONEUM Neusiedl am See heuer Spitzenreiter: Keine andere Schule in Österreich setzte mehr Projekte um. 12 Gruppen engagierten sich in sozialen, ökologischen und karitativen Aktionen – von Kleidungssammlungen über Feste in Pflegeheimen bis hin zu Unterstützungsaktionen für Menschen in Not.
Die Jugendlichen engagierten sich im Wohn- und Pflegeheim St. Nikolaus in Neusiedl am See bei der Gartenarbeit.
© PANNONUEM
Engagement mit Vielfalt
Wenn Schülerinnen und Schüler des PANNONEUM anpacken, geschieht das mit Herz und Organisation. Drei Tage lang setzten sie sich für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen ein. Jede der zwölf Klassenprojekte folgte einer klaren Idee: helfen, wo Unterstützung gebraucht wird, und dabei Solidarität sichtbar machen.
So organisierten etwa die Schülerinnen der 2DW im Kindergarten Weiden einen „FIT-Tag“, bei dem Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung spielerisch vermittelt wurden. Die 3CW bereitete der Behindertenförderung Neusiedl am See mit einer Schnitzeljagd einen besonderen Tag. Auch im Haus St. Nikolaus wurde gefeiert: Die 3AFW gestaltete dort ein Oktoberfest, während die 3BW mit Gartenarbeiten und Porträtaufnahmen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Caritas-Wohnheims eine Freude bereitete.
Hilfe für Menschen in Not
Mehrere Klassen widmeten sich Projekten, die gezielt auf soziale Notlagen aufmerksam machten. Die 4CW und 1ALW sammelten gemeinsam mit der Stiftung VisFontis Winterkleidung für Babys, Kinder und Jugendliche. Die 3DW organisierte eine Spendenaktion für das Frauenhaus Wien, ergänzt durch Gespräche mit der Initiative Lichtblick über die Situation von Frauen in Not.
Auch das Ute-Bock-Haus, das sich für Geflüchtete einsetzt, wurde bedacht: Schülerinnen und Schüler der 2AT sammelten Lebensmittel im privaten Umfeld und übergaben sie persönlich. Zusätzlich informierten sie sich bei einem Besuch im „Hotel Magdas“, das von geflüchteten Menschen geführt wird, über soziale Integration in der Praxis.
Begegnung und Gemeinschaft
In Frauenkirchen waren gleich zwei Klassen aktiv: Die 3AT bereitete den Bewohnerinnen und Bewohnern des SeneCura-Sozialzentrums ein Candle-Light-Dinner und gestaltete einen Aktionstag in der Tagesheimstätte für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die 4AW unterstützte den Sterntalerhof – ein Hospiz für Kinder und Familien – mit Informations- und Aktionstagen.

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Auch innerhalb der Schule zeigte sich Engagement: Die 4AT sammelte Kleidung, Schulsachen und Bücher für Kinder und Jugendliche im Burgenland, während die 3HF die kulinarische Betreuung der Auftaktveranstaltung übernahm.
Mit ihren zwölf Projekten bewies die Schulgemeinschaft des PANNONEUM eindrucksvoll, dass soziales Bewusstsein weit mehr ist als ein Schlagwort. Die Schülerinnen und Schüler setzten in ihren „72 Stunden ohne Kompromiss“ ein starkes Zeichen für Mitmenschlichkeit, Zusammenhalt und Verantwortung.