Parndorf jetzt Teil des Österreichischen Städtebundes

75. Städtetag

Parndorf ist seit Juni Mitglied im Österreichischen Städtebund. Die Aufnahme erfolgte im Rahmen des 75. Österreichischen Städtetags in Leoben. Mit dem Beitritt wird die Gemeinde künftig stärker in die bundesweite Interessenvertretung der Städte und Gemeinden eingebunden.

Sonja Starchel (Neusiedl am See), Bürgermeister Hannes Schmid (Frauenkirchen), Nicole Werdenits (Neusiedl am See), Bürgermeister Gerhard Weil (Bruck an der Leitha), Vorsitzende Landesgruppe Burgenland und Bürgermeisterin von Neusiedl am See LAbg. Elisabeth Böhm, Bürgermeister Dieter Posch (Neudörfl), Präsident des Österreichischen Städtebundes und Bürgermeister von Wien Michael Ludwig, Parndorfs Vizebürgermeister Wolfgang Daniel und Bürgermeister Wolfgang Kovacs, Vizepräsident des Österreichischen Städtebundes und Bürgermeister von Eisenstadt Thomas Steiner, Geschäftsführerin Landesgruppe Burgenland Judith Siber-Reiner (Neusiedl am See) und Generalsekretär des Österreichischen Städtebunds Thomas Weninger.

Sonja Starchel (Neusiedl am See), Bürgermeister Hannes Schmid (Frauenkirchen), Nicole Werdenits (Neusiedl am See), Bürgermeister Gerhard Weil (Bruck an der Leitha), Vorsitzende Landesgruppe Burgenland und Bürgermeisterin von Neusiedl am See LAbg. Elisabeth Böhm, Bürgermeister Dieter Posch (Neudörfl), Präsident des Österreichischen Städtebundes und Bürgermeister von Wien Michael Ludwig, Parndorfs Vizebürgermeister Wolfgang Daniel und Bürgermeister Wolfgang Kovacs, Vizepräsident des Österreichischen Städtebundes und Bürgermeister von Eisenstadt Thomas Steiner, Geschäftsführerin Landesgruppe Burgenland Judith Siber-Reiner (Neusiedl am See) und Generalsekretär des Österreichischen Städtebunds Thomas Weninger.

© Österr. Städtebund/Landesgruppe Bgld.

Aufnahme beim Städtetag in Leoben

Rund 1.300 Delegierte aus ganz Österreich kamen von 11. bis 13. Juni zum Österreichischen Städtetag in Leoben zusammen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Resiliente Städte – Finanzen, Sicherheit, Digitalisierung“.

Im Rahmen der Hauptausschusssitzung wurden sieben neue Gemeinden in den Städtebund aufgenommen, darunter auch Parndorf. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und steht Gemeinden unabhängig von ihrem Status als Stadt oder Marktgemeinde offen. Über die Aufnahme entscheidet der Hauptausschuss des Städtebundes.

Mit rund 5.200 Einwohnerinnen und Einwohnern zählt Parndorf zu den größten Gemeinden des Burgenlands und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsstandorten entwickelt. Durch die Neuaufnahmen erhöht sich die Zahl der burgenländischen Mitgliedsgemeinden im Städtebund auf 16.

Starke Stimme für Gemeinden

Für Gemeinden bietet der Städtebund eine Plattform, um gemeinsame Anliegen gegenüber Bund, Ländern und europäischen Institutionen zu vertreten. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie kommunale Finanzen, Infrastruktur, Digitalisierung und die Sicherung öffentlicher Dienstleistungen.

Die Präsidentin des Burgenländischen Gemeindebundes und Bürgermeisterin von Neusiedl am See, Elisabeth Böhm, sieht im Beitritt einen Gewinn für die regionale Vernetzung: „Starke Gemeinden brauchen starke Partnerschaften. Parndorf ist ein wichtiger Nachbar und Partner in unserer Region. Wir freuen uns, dass diese Zusammenarbeit nun auch im Rahmen des Österreichischen Städtebundes weiter gestärkt wird.“

Finanzen und Hass im Netz als Schwerpunkte

Welche Themen die Gemeinden derzeit besonders beschäftigen, zeigte auch das Programm des Städtetags: Arbeitsgruppen beschäftigten sich etwa mit leistbarem und klimaresilientem Wohnen, Gemeindekooperationen und Kreislaufwirtschaft. Die Delegierten verabschiedeten zudem eine Resolution, in der stabile kommunale Finanzen, die Absicherung der Daseinsvorsorge sowie wirksame Maßnahmen gegen Hass im Netz gefordert werden. Die Resolution zeigt auf, dass Städte unter hohem finanziellem Druck stehen.

Daneben rückten neue Herausforderungen im digitalen Raum in den Fokus. Der Städtebund sprach sich für wirksamere Maßnahmen gegen Hass im Netz und die Verbreitung von Deep Fakes aus. Darunter versteht man mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugte Bild-, Ton- oder Videoinhalte, die echt wirken, tatsächlich aber manipuliert sind. Digitale Gewalt betreffe zunehmend auch politische Funktionsträger auf kommunaler Ebene, heißt es in einer Aussendung der Landesgruppe Burgenland.

Böhm verweist auf die zunehmenden Belastungen für Städte und Gemeinden sowie auf die Bedeutung gemeinsamer Lösungen: „Die Herausforderungen unserer Zeit – von finanziellen Belastungen bis hin zu neuen Formen digitaler Bedrohungen – machen deutlich, wie wichtig ein starker Zusammenhalt der Gemeinden ist. Der Städtebund bietet dafür eine wichtige Plattform.“

Nach dem Jubiläums-Städtetag in Leoben wird die Veranstaltungsreihe 2027 in Salzburg fortgesetzt.